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Wirtschafts-News vom 4. Juli 2018

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Eine neue repräsentative Reisegeld-Studie der ReiseBank und des CFin - Research Centers der Steinbeis-Hochschule Berlin zeigt, dass Bargeld das bevorzugte Zahlungsmittel im Ausland ist - die Deutschen aber zu wenig davon in Sorten mitnehmen. Die Studie "Zahlungsverhalten rund um den Urlaub - Reisegeldstudie 2018" hatte zum Ziel, Zahlungsverhalten und -gewohnheiten der Deutschen im Ausland zu untersuchen und daraus Erkenntnisse für Reisegeldempfehlungen abzuleiten.

Die Studie wurde erstmals im Auftrag der ReiseBank durchgeführt. Diese ist Deutschlands Marktführer im Geschäft mit Reisezahlungsmitteln und versorgt neben dem Vertrieb in den eigenen Geschäftsstellen und dem Onlineshop unter anderem rund 1.000 Finanzinstitute vornehmlich der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken mit Dollar & Co. Für die repräsentative Studie wurde eine Befragung bei 2.000 volljährigen Bundesbürgern durchgeführt. Demnach hat jeder Deutsche in den vergangenen drei Jahren im Schnitt 1,6 Fernziele bereist, für die Fremdwährungen getauscht werden mussten. Drei Viertel der Deutschen traten in diesem Zeitraum eine Reise an, die sie ins Ausland führte - davon reisten 70 Prozent mindestens einmal innerhalb der drei Jahre in ein Land, in dem sie nicht mit Euros bezahlen konnten.

Bereits die jüngste Bargeldstudie der Bundesbank hat gezeigt, dass die Deutschen unverändert das Bargeld als Zahlungsmittel bevorzugen. Die aktuelle Reisegeldstudie belegt nun, dass diese Einstellung der Deutschen auch bei Reisen ins Ausland gilt. Für 82 Prozent ist Bargeld das bevorzugte Zahlungsmittel, 66 Prozent der Befragten erachten die Scheine und Münzen als "sicher" oder "sehr sicher" oder geben ihnen damit den Vorzug gegenüber der klassischen Kreditkarte. Hier sagen nur 44 Prozent, sie sei sicher, die Bankkarte schneidet sogar noch etwas schlechter ab.

Die Studie zeigt, dass 56 Prozent der Deutschen bereits in Deutschland ihre Euros in die jeweilige Fremdwährung wechseln.  Dabei tauschen sie aber nur rund die Hälfte ihres benötigten Budgets vorab. So zeigte die Studie, dass die Urlauber mehrheitlich mit Sorten unterversorgt sind. Die vor der Reise erworbenen Mittel reichten nur selten aus; mehr als die Hälfte musste im Urlaub noch einmal nachtauschen. Gefragt wurde auch zu potenziell negativen Erfahrungen bei Bezahlvorgängen im Ausland. 93 Prozent gaben an, keine negativen Erfahrungen gemacht zu haben. Sieben Prozent klagten über hohe Gebühren, keine Akzeptanz der Zahlkarte oder technische Probleme sowie schlechte Wechselkurse. Acht Prozent der Befragten gaben an, schon einmal Opfer von Zahlungsmittelbetrug oder Diebstahl gewesen zu sein.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/News20180703_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 04.07.2018

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