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Andriu Deplazes im Kunstverein Friedrichshafen

Erste Einzelausstellung des Zürcher Malers Andriu Deplazes in Deutschland

Die Malereien von Andriu Deplazes sind farbgewaltig und sonderbar. Sie nehmen die Betrachterinnen und Betrachter mit in eine Welt, in der sich surreale Elemente und Alltagsfragmente zu traumähnlichen Szenerien vereinen.

Die Bäume glühen, die Blumen strahlen und nur die menschlichen Körper machen nicht mit. Inmitten des Wettstreits farbenfroher Fröhlichkeit wirken sie nachdenklich und unentschlossen. So umgibt die Werke von Andriu Deplazes trotz der Farbkraft stets ein Hauch von Melancholie. Ein Seherlebnis, das Freude macht und gleichwohl zum Nachdenken anregt.

Beim Blick auf die Malereien eröffnet sich ein großes assoziatives Netz an malerischen Bezügen. Der flächige, abstrakte Umgang mit Figuren von Miriam Cahn findet sich darin ebenso wieder wie die ornamenthaften, bildfüllenden Motive eines Georg Baselitz. Surrealistische Traumwelten von Max Ernst scheinen eine partielle Aktualisierung zu erfahren, aber auch ganz klassische Motive der Malereigeschichte, zum Beispiel die Vertreibung aus dem Paradies oder die Darstellung der shakespearschen Ophelia. Doch trotz der Vielzahl an Assoziationsketten und offensichtlicher Vorbilder emanzipieren sich die Malereien von Andriu Deplazes stets von ihren malerischen Vorgängerinnen und Vorgängern. Sie stehen für sich, sind durch Farb- und Motivwahl fest in der zeitgenössischen Malerei verortet – und bleiben dennoch mit malerischen Strömungen der Kunstgeschichte verbunden.

Andriu Deplazes (*1993) studierte Bildende Kunst an der Züricher Hochschule der Künste und an der LUCA School of Arts in Brüssel. Im Jahr 2017 erhielt Deplazes den Helvetia Kunstpreis, der mit einer Einzelausstellung auf der LISTE Kunstmesse Basel verbunden ist. Es folgten Einzelausstellungen im Aargauer Kunsthaus sowie in der LUNGLEY Gallery London. Andriu Deplazes ist Preisträger des Manor Kunstpreis Graubünden 2019. Er lebt und arbeitet in Zürich und Brüssel.

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation mit Werken des Künstlers und Texten von Kathleen Bühler (Kunstmuseum Bern) und Julian Denzler (Kunstverein Friedrichshafen).

Der Eintritt zur Ausstellung ist kostenlos.

Bild: Zwei Körper und vier rote Blätter,2018, Andriu Deplazes

 


Veröffentlicht am: 17.09.2018

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