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Morgengruß von Helmut Harff: Der Preis-Genussindex

... die einzig wahre Größe

Das kennen Sie sicherlich auch. Sie stehen in einem Geschäft, im Autohaus, blättern im Reisekatalog oder sind online auf der Suche und entdecken was. Zuerst das Gefühl der Freude, doch dann der Blick auf das Preisschild. Der haut einem vom Hocker.

Mir geht das immer wieder so, gern auch in Gaststätten. Ich tippe mir angesichts des ausgewiesenen Eurobetrages erst einmal an die Stirn. Meistens denke ich mir das allerdings nur, es soll ja keiner sehen. Andererseits gibt es Situationen, in denen ich gar nicht erst nach dem Preise sehe oder frage. In meinem Kopf heißt es: will haben.

Doch in vielen Fällen schalte ich die Will-Haben-Gehirnregion aus, dennnoch kommt es vor, dass ich mir Dinge kaufe, Dinge leiste, die auf den ersten Blick viel zu teuer sind. Doch der Preis ist nicht das allein entscheidende. Viel wichtiger ist der Preis-Genussindex - der PGI. Bis gestern kannte ich nicht einmal den Begriff. Den hörte ich bei einer Verkostung von Weinen aus der französischen Region Roussillon.

Die Gegend am Mittelmeer ist übrigens nicht nur für Weinfreunde mehr als eine Reise wert. Sie hat bei mir einen PGI von 90 bei möglichen 100 Punkten. Die volle Punktzahl erreichen die Süßweine aus dem Roussillon, die nach einem ganz eigenen Verfahren hergestellt werden. Ich bin ein absoluter Fan vor allem der weißen Süßweine. Auch wenn ich eigentlich alle mag, so gibt es doch einige Unterschiede, nicht zuletzt im Preis.

Da ist der Bandoler von der Domain de la Perdrix für 35 Euro die Flasche ab Hof und da ist der Grande Reserve aus dem Weingut Arnaud de Villeneuve für gerade mal 9,03 Euro für eine Flasche. Da ich beide sehr mag, würde ich mich, gehe ich nach dem Preis, eher für den Grande Reserve entscheiden. Bemühe ich aber den Preis-Genussindex, so wandern ganz sicher beide Tropfen in meinen Weinkeller.

Ich finde den Preis-Genussindex - den PGI - eine geniale Idee. Der erleichtert es einzuschätzen, ob für einen etwas ist, für das man bereit ist, den geforderten Preis zu zahlen oder eben nicht. Am Ende muss nur noch das Konto entsprechend gedeckt sein.

Ich jedenfalls werde ab sofort vieles auf genussmaenner.de mit meinem ganz persönlichen Preis-Genussindex versehen.

Jetzt gehe ich erst einmal zum Bäcker und zum Fleischer. Frische Brötchen mit Mett haben bei mir immer einen PGI von 100.

Ich wünsche Ihnen wie immer ein genussvolles Frühstück.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 17.10.2018

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