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Radeln per Funk

Das Fahrrad ist auf dem Weg zum Smartbike

(Walther Wuttke, Auto-Medienportal.Net) Die schlechte Nachricht direkt am Anfang. Das Fahrrad ist immer noch ein sehr analoges Gefährt, denn ohne körperliche Anstrengung bewegt es sich auch in digitalen Zeiten keinen Meter.

Allerdings verwandelt die neue Technik den klassischen Drahtesel mehr und mehr in ein smartes Gefährt, das die digitalen Möglichkeiten nutzt und sich dank schlauer Komponenten in den vergangenen Jahren zu einem Hightech-Gefährt entwickelt hat.

Neben den immer klüger agierenden E-Bikes profitieren auch die konventionell angetriebenen Räder von den Fortschritten der Elektronik. Der US-amerikanische Komponenten-Spezialist Sram hat jetzt die bereits vor einiger Zeit vorgestellte Funkschaltung für Rennräder auf das Mountainbike übertragen und eine Kraftübertragung präsentiert, die vollkommen auf Züge verzichtet. Die neue Schaltgruppe Eagle AXS (Komplettpreis ab 2000 Euro) lässt sich über die AXS-App an die individuellen Bedürfnisse anpassen.

Als Basis wählten die Amerikaner den Einmal-Zwölf-Antrieb. Vor möglichen Einflüssen von außen, sprich Hacker, ist die Gruppe geschützt, so dass „niemand ein anderes Programm aufspielen kann“, erklärt Gunnar Fehlau vom Pressedienst Fahrrad. „Wäre auch unangenehm, wenn bei den Profis der Kapitän einer Mannschaft zum Beispiel mit dem Schaltprofil eines Wasserträgers der Konkurrenz fahren müsste.“

Neben der Funkschaltung bringt Sram auch die per Funk verstellbare neue Teleskopstütze Reverb AXS (800 Euro) in den Handel. Damit lässt sich der Sattel während der Fahrt per Funk den wechselnden Geländebedingungen entsprechend einstellen. Die Funklösung vereinfacht zudem die Wartung, denn die Stütze lässt sich ohne Werkzeug entlüften.

Als Begleiter für Touren und Training haben sich die so genannten Radcomputer zu unverzichtbaren Begleitern entwickelt, denen allerdings während der Fahrt schon mal der Akku ausgehen kann. Weniger ist mehr dachte sich deshalb das Unternehmen Lezyne und bringt mit dem Mega XL GPS (199,95 Euro) ein Gerät mit monochromen Karten, was die Akku-Laufzeit auf bis zu 48 Stunden verlängert. Bis zu zehn Datenseiten sind verfügbar. Der Computer verarbeitet auch die Daten der neuen Leistungsmesspedale P2 (925 Euro) von Powertaps, mit denen sich die Trittintensität in Watt genau messen lässt. „Pulsfrequenz ist out, heute zählen vor allem die getretenen Wattzahlen“, beschreibt Fehlau den neuen Trend bei den sportlich ambitionierten Amateuren.

Das so zum „Smartbike“ aufgerüstete Fahrrad will geschützt sein, und auch dafür gibt es inzwischen eine digitale Lösung. Das neue Schloss Smart-X (ab 199,95 Euro) von Abus kennt keine Schlüssel mehr, sondern wird über eine App gesteuert. Wenn man sich dem Schloss mit eingeschalteter App nähert wird das Fahrrad automatisch entriegelt. Natürlich ist das Schloss mit einer Alarmanlage verbunden, die unüberhörbar Alarm schlägt, wenn versucht wird, das Rad zu stehlen.

Wie bei den Automobilen stellt die Elektrifizierung des Antriebs auch die Hersteller von Fahrradreifen vor neue Aufgaben. Die Entwickler passten ihre Gummimischungen den neuen Anforderungen an und senkten den Rollwiderstand zugunsten von Haltbarkeit und Traktion. Bei Schwalbe heißt das Ergebnis „Energizer Plus“ und kostet ab 28,90 Euro. Entwickelt wurde der Reifen für Touren- und Stadtfahrer. Für elektrifizierte Rennräder gedacht ist E-One (52,90), der mit einem erhöhten Grip und verbesserten Pannenschutz auf den Markt kommt.

Gleichgültig, ob analog oder digital, bei einem unfreiwilligen Abgang vom Sattel schützt vor allem ein Fahrradhelm vor schwerwiegenden Verletzungen. Für E-Biker entwickelte Abus deshalb den neuen Helm Pedelec 2.0 (ab 139,95 Euro), der auch für die Fahrer der schnellen S-Pedelecs geeignet ist und der bisher ausschließlich der in den Niederlanden geltenden Norm entspricht. (ampnet/ww)

Fotos: Auto-Medienportal.Net/Pressedienst Fahrrad

 


Veröffentlicht am: 17.02.2019

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