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Vorstellung VW T6.1

Digitales Update mit Stromrechnung

Unter der Überschrift „Ikone. Neuester Stand“ hat Volkswagen die umfangreich aktualisierte T-Baureihe vorgestellt – den T6.1. Der Name ist Programm, so versteht sich der neue Bulli als Update des Vorgängers T6 – einer Überarbeitung des T5.

Durch die Umstellung auf eine elektromechanische Lenkung, halten neue Assistenzsysteme Einzug in den Bulli. Außerdem wird ABT das Motorenprogramm der 2.0-Liter-TDI-Aggregate durch eine rein elektrische Variante ergänzen.

Von außen sieht man dem „Update“ der T-Baureihe seine Modellpflege vor allem von vorne an. Der Kühlergrill nimmt insgesamt mehr Raum ein und erhält eine Doppelchromleiste. An den Scheinwerfern mit LED-Tagfahrlicht wurde eine Chromleiste mit Seitenblinker und Modellschriftzug angebracht. Sie gibt dem T6.1 zusammen mit dem großzügigen Kühlergrill eine vergleichsweise scharfe, mächtige Optik. Laut VW-Chefdesigner Albert Kierzinger war das Design auch technisch für die modernen Selbstzünder nötig.

Innen gibt es ein neu designtes Armaturenbrett zu bestaunen, das den Premium-Brüdern aus dem Volkswagen-Konzern nachempfunden ist. Die Zielsetzung ist hier, neue Spannung in den Bulli zu bringen, die er auch gut vertragen kann. Mit spitzen Winkeln und Diagonalen, die weit spielerischer als zuvor eingesetzt wurden, gelingt hier ein Sprung.

Zu den neuen Assistenzsystemen gehört der in allen T6.1 serienmäßige Seitenwindassistent: Er stabilisiert den Bulli automatisch, sobald der seitliche Wind zum Sturm wird. Ebenfalls an Bord ist das Spurhaltesystem „Lane Assist“. Es registriert via Kamera markierte Fahrbahnbegrenzungen und hält den T6.1 automatisch in der Spur. Das Ein- und Ausparken vereinfacht fortan der „Park Assist“. Wird er aktiviert, fädelt sich der T6.1 automatisch ein und aus; der Fahrer muss nur noch Gaspedal und Bremse bedienen.

Für das knitterfreie Einparken wurde aus dem Crafter der Flankenschutz für den T6.1 adaptiert. Er reduziert mittels rund um den Wagen verteilter Ultraschallsensoren das Risiko von Beschädigungen. Vor Unfällen beim Zurücksetzen schützt der Ausparkassistent: das System warnt vor Fahrzeugen, die sich im 90-Grad-Winkel hinter dem eigenen Wagen nähern. Sollte der Fahrer nicht reagieren, wird das System via Bremseingriff selbst aktiv.

Aus dem Crafter kommt auch der „Trailer Assist“. Über die Rückfahrkamera registriert er den Knickwinkel der Anhängerdeichsel. Der Fahrer muss nur noch den Winkel einstellen, in dem er zurücksetzen will. Das geschieht, sofern der Assistent mitbestellt wurde, über den kleinen Joystick, der eigentlich für die Einstellung der Seitenspiegel an Bord ist.

Erweitert hat Volkswagen Nutzfahrzeuge ebenfalls die Umfänge der einzelnen Serienausstattungen des Multivan. Der 6.1 Trendline hat zum Beispiel gegenüber dem Vorgänger die aufgewertete neue Schalttafel, das Audiosystem „Composition Colour“ mit 6,5-Zoll-Touchscreen, eine elektrische Betätigung der Kindersicherung für die Türen, die neuen H7-Scheinwerfer und ein Leder-Multifunktionslenkrad an Bord. Beim Comfortline kommen unter anderem die Multifunktionsanzeige „Premium“, Dekore in der Schalttafel und den Seitenverkleidungen, das „Licht & Sicht“-Paket sowie zusätzliche USB-Schnittstellen im Fahrgastraum hinzu. Der Highline wurde darüber hinaus zusätzlich um neue LED-Scheinwerfer, die ebenfalls neuen LED-Rückleuchten, den „Park Assist“ (inklusive „Parkpilot“ vorn und hinten und Rangierbremsfunktion), das 8-Zoll-Navigationssystem „Discover Media“ und das „Digital Cockpit“ ergänzt. Die neuen Ausstattungsumfänge des Caravelle und California gibt VWN zeitversetzt bekannt.

Der T6.1 wird zur Markteinführung mit 2,0-Liter-Turbodieselmotoren angeboten. Sie alle erfüllen die Abgasnorm Euro 6d-Temp-Evap. Die neue Grundmotorisierung leistet 90 PS. In der Leistungsstufe darüber entwickelt der 2.0 TDI nun 110 PS. Übernommen werden vom Vorgänger der 2.0 TDI mit 150 PS sowie ein 2.0 TDI Biturbo mit 199 PS. Der 150-PS-TDI kann als Sonderausstattung mit einem Doppelkupplungsgetriebe (DSG) sowie dem Allradantrieb 4Motion bestellt werden. Die 199-PS-Topversion wird serienmäßig mit DSG ausgeliefert und optional ebenfalls mit Allradantrieb.

Über eine Kooperation mit dem Partner ABT wird es den T6.1 schließlich als Zero-Emission-Vehicle geben. Mit einer Leistung von 112 PS und Batteriekapazitäten von wahlweise 38,8 kWh oder 77,6 kWh sind Reichweiten von über 400 km (NEFZ) möglich.

Eine weitere zentrale Änderung ist die Umstellung auf den Modularen Infotainment-Baukasten (MIB 3). Mit ihm prankt ein 10,25 Zoll großes Digital-Cockpit im Armaturenbrett, das auch über eine integrierte SIM-Karte, natürliche Sprachsteuerung und drahtloses Apple Carplay verfügt. Über die Taste „View“ im Multifunktionslenkrad kann sich der Fahrer je nach Wunsch die Rundinstrumente für Drehzahl und Geschwindigkeit sowie zum Beispiel mittig die Navigationskarte, oder eine digitale Ansicht mit verschiedenen Infofeldern ins Display holen.

Durch die e-SIM-Karte ist es nun möglich, einen Notrufassistenten im T6.1 einzusetzen. Darüber hinaus gehorcht der Bulli nun Daimler-ähnlich auf natürliche Sprachbefehle, die mit „Hey Volkswagen“ und später „Hey Bulli“ angenommen werden. Sätze wie „Ich möchte zur Semperoper nach Dresden“ setzt der T6.1 damit um. Ob das allerdings in der Transporterversion Sinn macht, sei dahingestellt. Zu den weiteren nützlichen Annehmlichkeiten gehören eine 230-Volt-Steckdose am Fahrersitz und ein abschließbares Fach in der Doppelsitzbank auf der Beifahrerseite.

Neu konzipiert wurde zudem beim Transporter eine Lademöglichkeit für besonders lange Stücke. Sie können nun bis unter die Beifahrerdoppelsitzbank geschoben werden. Dadurch steigt die maximale Laderaumlänge von 2450 auf 2800 Millimeter respektive bei der Ausführung mit langen Radstand von 2900 auf 3300 Millimeter. Serienmäßig ist der Transporter darüber hinaus mit einer separaten Laderaumschließung ausgestattet, sofern eine Trennwand vorgesehen ist.

Bei rund 35 000 Euro soll der Startschuss für den T6.1 im Herbst dieses Jahres fallen. (ampnet/deg)

Foto: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

 


Veröffentlicht am: 25.02.2019

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