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TRADUKI 2019: Found in Translation

Spannende Einblicke in Belletristik, Lyrik und Comics aus und über Südosteuropa



Anfang des Jahres beschloss das mazedonische Parlament die Umbenennung der Republik Mazedonien in die Republik Nord-Mazedonien.

Damit war der Weg für das südosteuropäische Land frei, als 30. Mitglied der NATO aufgenommen zu werden. Wie stark Südosteuropa in Bewegung ist, die Vergangenheit reflektiert und an seiner Zukunft arbeitet, zeigt sich auch in der 11. Auflage der Themenreihe TRADUKI.

Found in Translation: Unter dieser Überschrift präsentiert TRADUKI – das europäische Netzwerk für Literatur und Bücher, in diesem Frühjahr 29 neue Werke – von Belletristik über Lyrik bis Comics – und 35 Autoren aus Südosteuropa in 19 Veranstaltungen dem Publikum in Leipzig.

„Der Anteil der neu aus den Sprachen Südosteuropas in deutschsprachigen Verlagen erschienenen Bücher ist damit in diesem Jahr so hoch wie nie“, erklärt Hana Stojić von der Geschäftsstelle TRADUKI der S. Fischer Stiftung. „Dass wir in unserm TRADUKI Programm hier nach zehn Jahren Förderung von Literatur und Autoren Südosteuropas auf ein immer größeres Interesse nicht nur beim Publikum, sondern auch in den deutschsprachigen Verlagen stoßen, freut uns außerordentlich.“

Unter den übersetzten Werken, die TRADUKI in Leipzig vorstellt, ist auch die preisverdächtige Übersetzung von Gabriela Adameşteanus Roman „Verlorener Morgen“: Eva Ruth Wemme ist für ihre Übersetzung aus dem Rumänischen für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung nominiert. Autorin und Übersetzerin lesen aus und sprechen über das Buch am Messefreitag am TRADUKI-Stand und zur Balkannacht im UT Connewitz.

Doch nicht alle neuen Bücher brauchten einen Übersetzer: Tijan Sila „Die Fahne der Wünsche“ (Kiepenheuer & Witsch, 2018) und Marko Dinić „Die guten Tage“ (Paul Zsolnay Verlag, 2019) schrieben ihre Werke, die beide die Erfahrung von Diktatur und Krieg in Südosteuropa reflektieren, in deutscher Sprache. Träumen in einer Sprache und schreiben in einer anderen? Das Thema Identität ist also nicht nur für die Nordmazedonier in der Veranstaltung „Jung, europäisch, nordmazedonisch – Ein europäischer Staat auf der Suche nach seiner Identität“ virulent.

Spannende Perspektiven auf ihre Heimatländer und Europa bieten darüber hinaus junge Autoren wie Iva Brdar aus Serbien („Brücke Berlin“ Theaterpreis 2018), die Mazedonierin Frosina Parmakovska, Dino Pešut aus Kroatien (Deutscher Jugend Theaterpreis 2018) oder die Slowenin Ana Schnabl, die in Leipzig erstmals einer breiteren deutschsprachigen Öffentlichkeit vorgestellt werden. Gemeinsam mit Jan Wagner unternehmen Lyriker aus Südosteuropa unter der Überschrift „In ihr habe ich mich erkannt“ eine Reise durch die junge Lyrik Europas. Was es bedeutet, auf dieser oder jener Seite der EU-Grenze zu Hause zu sein, erzählen Autoren und Lyriker zur legendären Balkannacht am Samstagabend im UT Connewitz.

Erstmals erlaubt die Themenreihe mit den beiden Programmpunkten „Underground & Widerstand. Comics aus der Jugosphäre“ sowie „Die Slowenen in Mexiko City und Valter in Sarajevo“ auch Einblicke in die vielfältige Comicszene in Südosteuropa.

300 Jahre Liechtenstein: Wie klingt Liechtensteinisch?


Am europäischen Netzwerk TRADUKI sind nicht nur die Südosteuropäischen Länder Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Rumänien, Serbien und Slowenien beteiligt, sondern auch Deutschland, Österreich, die Schweiz und Liechtenstein. Letztere feiern am Freitagabend im Kaiserbad unter dem Titel „Bin der Fremde, allen bekannt“ 300 Jahre Liechtenstein. Wie klingt Liechtensteinisch? Und ist das eine Sprache? Liechtensteinische Autoren und Musiker loten diese Fragen literarisch, musikalisch, lyrisch und theatralisch aus. Sie berichten, was ein alltägliches Spannungsfeld zwischen Hochsprache und Dialekt für ihr künstlerisches Arbeiten bedeutet. Einen Blick von außen wagen zwei Gäste aus Südosteuropa, wo Sprach-, Dialekt- und Landesgrenzen bis heute mit existenzieller Bedeutung aufgeladen sind.

Das vollständige Programm von TRADUKI finden Sie hier,

Öffnungszeiten und Preise

Die Leipziger Buchmesse in Verbund mit der Manga-Comic-Con öffnet vom 21. bis 24. März täglich von 10 bis 18 Uhr. Tickets gibt es seit dem 5. Dezember im Online-Shop. Früh sein, lohnt sich, denn das spart gegenüber den Tageskarten nicht nur bares Geld, sondern auch Wartezeit in langen Schlangen.

 


Veröffentlicht am: 28.02.2019

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