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Morgengruß von Helmut Harff: Ich ziehe meinen Hut

... vor allen Frauen ganz tief

Ja, erst einmal einen herzlichen guten Morgen und einen fröhlichen Gruß zum heutigen Frauentag. Vor allem die Berliner freut heute dieser Tag, denn die Hauptstadt ist ja das erste Bundesland, in dem dieser Tag ein offizieller Feiertag ist. Somit starten in Berlin Frau, Mann und Kind heute in ein verlängertes Wochenende.

Ich habe gestern schon überlegt, was ich zu dem heutigen Tag so alles tolles über und für die Frauen schreiben sollte. Ich wollte nicht all das wiederholen, was zu so einem Datum nicht ohnehin alles gesagt und geschrieben wird. Klar sind Frauen toll und jeder weiß ja, dass die an meiner Seite ohnehin die Beste Frau der Welt ist. Ich wollte weder lobhudeln noch in das allgemeine Lamento über die Schlechtigkeit der Welt und der Männer gegenüber den Frauen einstimmen.

Ich überlegte, was es früher so an Frauen gab, von denen die Jungen unter Umständen gar nichts mehr wissen. Wissen Sie, was eine Amme ist beziehungsweise war? Eine Amme war so etwas wie die Lebensversicherung vieler Babys, rettete viele Ehen und bewahrte Männer vor dem Seitensprung. Amme - das war ein geachteter Beruf für ledige und verheiratete Frauen seit der Antike.

Die Aufgabe dieser Frauen war, die Babys mit Muttermilch zu versorgen. Das taten lange Zeit die leiblichen Mütter nämlich nur in Ausnahmefällen. Die Stillabstinenz hatte damals nichts damit zu tun, dass die Frauen um die Form ihrer Brüste fürchteten. Der Grund für den Job der Amme war ein ganz anderer. Damals dachte man, dass eine stillende Frau keinen Sex haben durfte. Das hätte aber bedeutet, dass die Frau ihren damals noch so genannten ehelichen Pflichten nicht nachkommen konnte. Das würde einerseits dazu führen, dass sich stillende Frauen ihren Männern verweigern müssten - was nicht sein sollte und durfte. Genau das hätte dazu geführt, dass die Frauen eben nicht genug Nachwuchs auf die Welt bringen konnten. Das wiederum war die vornehmste Augabe einer Frau.

Also musste die Amme her. Die hatte dann auch ein viel innigeres Verhältnis zum Kind als die leibliche Mutter, die eher auf Distanz zu ihren Kindern ging. Ob das so eine Art Schutzmechanismus für die Frau war? Schließlich war die Säuglingssterblichkeit sehr hoch und viele tote Kinder waren zu beklagen.

Der Beruf der Amme starb erst aus, als es für die Muttermilch einen künstlichen Ersatz gab. Man brauchte die Amme nicht mehr. Außerdem sickerte durch, dass sich Stillen und Sex sehr wohl vertragen. Dazu kam, dass Dank drastisch gesunkener Säuglingssterblichkeit und einem anderen Frauenbild es eben nicht mehr selbstverständlich war, dass Frau fast jedes Jahr ein Kind bekam. Bei wenigen Kindern im Leben einer Frau kann die ihren Nachwuchs selber versorgen. Das hat nicht nur das Frauenbild sondern auch das Verhältnis zu den eigenen Kindern drastisch verändert.

Ob es deshalb heute neben dem Muttertag auch einen Frauentag gibt? 

Ich frühstücke jetzt erst einmal mit der Besten Frau der Welt, bevor wir beide - Feiertag hin oder her - uns wieder in den Trubel der Internationalen Tourismusbörse stürzen

Ich wünsche Ihnen - und vor allem allen Frauen -  ein genussvolles Frühstück.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 08.03.2019

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