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23.07.2017

 

 

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„Es gibt reichlich Leben im Universum“

Begegnet ist Ulrike Fischer Captain Kirk zum ersten Mal im Alter von vier Jahren auf einem winzigen Schwarzweißfernseher im thüringischen Suhl – einer Welt, die William Shatner im fernen L.A. wohl nicht fremder sein könnte, obwohl „Raumschiff Enterprise“ natürlich auch auf den Kalten Krieg Bezug nahm, indem es eine internationale und intergalaktische Crew durchs All sausen und immer wieder das Universum retten ließ.

Ulrike Fischer, Lektorin von William Shatners Autobiographie „Durch das Universum bis hierher“ besuchte den Schauspieler im Juni 2009 in seinem Büro in Studio City, Los Angeles.

Viel Spaß mit Captain Kirk!“, ruft mir der Customs Officer am JFK-Flughafen schmunzelnd zu, während ich bereits zum nächsten Gate eile, um meinen Flug nach Los Angeles zu erwischen, wo ich ihn treffen soll, den großen Captain Kirk. Natürlich weiß jeder Mensch mit halbem Gehirn, dass Captain Kirk in Wirklichkeit der Schauspieler William Shatner ist, und doch ist dieser Mann vielen als seine Rolle im Gedächtnis haften geblieben. Wie man wohl damit umgeht, jahrelang als der abenteuerlustige Captain eines Raumschiffs idolisiert zu werden?

Als ich im Vorzimmer seines Büro warte, lausche ich der angenehmen tief-sonoren Stimme des routinierten Schauspielers nebenan. Neben Filmpostern von Shatners zahlreichen Projekten, wie „Inkubo“ oder „Invasion Iowa“, und Urkunden für die drei Emmy Awards und den Golden Globe, die er für sein jüngstes, höchst erfolgreiches Engagement in der Anwaltsserie „Boston Legal“ erhalten hat, schmückt hier ein großes Hommageposter auf ein verstorbenes Pferd, das Shatner gehört hat, eine Wand.

Irgendwie empfinde ich es als beruhigend, dass mir auch seine Welt ein wenig fremd vorkommt. Alle Befürchtungen, der 78-jährige William Shatner könne mittlerweile in die Jahre gekommen sein, fege ich sofort beiseite, als ich zum ersten Mal seine Hand schüttele. Er ist quirlig, strotzt geradezu vor Elan. Stattlich und muskulös gebaut strahlt er eine unverändert große Anziehungskraft aus. Er lächelt mir freundlich entgegen und verkündet nicht ganz ohne Stolz, dass er am Morgen noch reiten gewesen sei. Wie so viele Stars in Los Angeles wohnt er oben in den „hills“. Das Haus, von dem er erzählt, ist auch das Haus, in dessen Pool seine dritte Ehefrau Nerine Shatner tragisch ertrank.

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Veröffentlicht am: 27.06.2009

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