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Kleine Genussschule

(Vom Fass) Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Kein Wunder, denn die Geschmackswahrnehmung ist eine komplexe Angelegenheit, an der alle Sinne beteiligt sind.

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Viele Menschen haben jedoch das bewusste Schmecken und Genießen verlernt. Drei einfache Lektionen können helfen, das individuelle Geschmacksempfinden zu schulen und den Genuss aktiv zu erleben.

Lektion 1: Bewusst schmecken und riechen

Sauer, süß, salzig und bitter – diese vier Varianten kann die menschliche Zunge unterscheiden. Die einzelnen Nuancen und Aromen, die ein Geschmackserlebnis ausmachen, werden dagegen durch die Nase aufgenommen. Nicht umsonst würde ein Weinkenner niemals einen edlen Tropfen verkosten, ohne vorher daran gerochen zu haben. Erstaunliche 80 Prozent des Schmeckens werden über das Riechorgan gesteuert! Wer seinen Geruchssinn weiter sensibilisieren möchte, sollte versuchen, die Speisen vor dem Essen mit der Nase in ihre Bestandteile zu „zerlegen“. Der Duft einer leckeren Speise macht Appetit und lässt schon aus Vorfreude das Wasser im Mund zusammenlaufen. Das wirkt sich auch positiv auf die Verdauung aus: Denn die im Speichel vorhandenen Verdauungsenzyme beginnen bereits im Mund mit der Spaltung der Nahrung.

Lektion 2: Das Auge mitessen lassen

Bekannter weise isst das Auge mit! Wissenschaftler der Universität Cornell in Ithaca haben jedoch herausgefunden, dass Menschen die Tendenz zu haben scheinen, so lange zu essen, bis sich ihr Teller sichtbar leert – egal wie voll er war. Dabei fühlten sich die Probanden bei größeren Portionen nicht gesättigter als bei kleinen. Das kann belastend auf den Organismus sein, denn der Körper hat Mühe, zu große Mengen Nahrung zu verarbeiten, da kurzfristig nicht genügend Verdauungsenzyme zur Verfügung stehen. Unser Tipp: Bewusst Nahrung genießen und seinen eigenen Sättigungsgrad erspüren.

Lektion 3: Ohren und Hände sensibilisieren

Wer kennt das nicht – der Biss in ein knuspriges Brötchen befriedigt den Appetit beispielsweise stärker als in ein weiches Brötchen vom Vortag. Eine matschige Tomate kann sogar förmlich die Esslust verderben. Stellen Sie Ohren und Hände vor dem Essen einmal ganz bewusst auf Genuss ein! Schmeicheln Sie Ihrem Tastsinn mit der weichen Haut eines Pfirsichs oder spüren Sie die ebenmäßige Schale einer Aubergine. Die Vorfreude auf ein genussvolles Essen wird dadurch nur größer.

Wer die Lektionen dieser kleinen Genusschule beherzigt, lernt Schritt für Schritt wieder richtig zu genießen. Wichtig ist: Lassen Sie sich Zeit beim Essen und nehmen Sie Geschmackseindrücke bewusst wahr.

 


Veröffentlicht am: 20.12.2007

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