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Für Sie entdeckt: Das Ostseebad Binz

Flanieren auf der Promenade oder wandern durch Buchenwälder



An Binz kommt keiner vorbei. Das größte Ostseebad Rügens lockt mit seinem milden Reizklima, feinem Sandstrand, dunklen Buchenwäldern und einer kilometerlangen Promenade.

Letztere ist längst zum Wahrzeichen des Ortes geworden, samt ihrem Kurplatz, dem Kurhaus und den vielen Hotels, die es - im besten Sinne - in sich haben. Kaum zu zählen sind Angebote, die einen Tag in Binz wie im Fluge vergehen lassen - vom morgendlichen Frühstück in der Brasserie über das mittägliche Bad in einem der vielen Wellnesstempel bis zum abendlichen Besuch einer Bar.

Die erste urkundliche Erwähnung der Ortschaft Byntze geht auf das Jahr 1318 zurück. Aus dem unbedeutenden Fischerdorf ist ab Ende des 19. Jahrhunderts ist ein pulsierender Touristenmagnet geworden. Statt der einstigen Hütten armer Fischer stehen längst prächtige Bädervillen, deren weiße Fassaden und hölzerne Balkone begeistern und deren Ausstattung Modernität mit gemütlichem Ambiente verbindet.

Statt kleiner Stege für die Kähne der Fischer, ragt eine 370 Meter lange Seebrücke ins Meer. Wo sonst kann man so bequem übers Wasser laufen und manchmal sogar auf Augenhöhe mit den Möwen? An der Brücke legen regelmäßig Ausflugsschiffe an. Sie bringen die See- und Sehnsüchtigen zu den Kreidefelsen oder weit hinaus aufs Meer, um den herrlichen Panoramablick auf das Ostseebad zu genießen.

Auch auf jenen Teil von Binz, der eine ganz andere Art Bäderarchitektur repräsentiert. Im fünf Kilometer langen "Koloss von Prora" sollten einst 20.000 Volksdeutsche gleichzeitig "Kraft durch Freude" tanken. Nach einer langen Zeit des Verfalls regt sich wieder Leben im verhinderten Paradies der Nationalsozialisten. Im Sommer 2018 ist Prora zum staatlich anerkannten Erholungsort ernannt worden. Weitere Appartements und Ferienwohnungen entstehen, gastronomische Einrichtungen und Geschäfte haben eröffnet, eingebettet zwischen Meer und Heide und den einzigartigen Feuersteinfeldern Proras.

Die weniger Seefesten bevorzugen eine Tour mit dem dampfenden "Ungeheuer" Rügens, der Schmalspurbahn "Rasender Roland". Der Binzer Kleinbahnhof ist nicht zu verfehlen, immer dem Rauch nach. Der gemütlich tuckernde Zug entschwindet in die Granitz, dem magischen Wald aus uralten Buchen und dunklen Mooren. Doch auch zu Fuß ist der Forst derer zu Putbus, des einstigen Rügener Fürstenhauses, wunderbar zu erobern - samt dem Jagdschloß Granitz. Der adlige Hochsitz auf dem Tempelberg bietet nicht nur prunkvoll hergerichtete Räume, sondern auch eine gusseiserne Wendeltreppe, die zum höchsten Aussichtspunkt Rügens führt. Von dort ist der Rundumblick über die Insel im wahrsten Sinne des Wortes ein Hoch-Genuss.

Mindestens ebenso beeindruckend wie jener Blick vom "Adlerhorst", dem 80 Meter aufragenden höchsten Punkt des Baumwipfelpfades. Der Pfad gehört zum Naturerbe Zentrum Rügen, dessen Erlebnisausstellung unvergessliche Einblicke in die vielfältige Natur der Insel bietet.

Eine andere Art Gipfelsturm hält das Ostseebad Binz ebenfalls bereit: Jene zu kulinarischen Höhen. Hier steht das Ein-Sterne-Restaurant neben der Imbissstube, steht der Strandkiosk neben der Brasserie oder die kleine Fischräucherei neben der gehobenen Gastronomie der Vier-Gänge-Menüs.

Ein starker Kontrast? Genau - Binz treibt es bunt! Binz ist das Weiß der Villen, das sich mit dem Blau des Meeres und dem Gold der Sonne mischt. Binz ist das Grün der Buchen im Sommer, ist die hellen Eisschollen des Winters, ist die dunklen Moore und Seen. Doch was Binz vor allem ausmacht, das sind die vielen Gäste, die noch tausende andere Farbtöne ins Bild des Ostseebades einbringen. Und trotz aller Historie, trotz aller Veränderungen, geblieben ist die ursprüngliche, natürliche Atmosphäre von Binz, umgeben von Wellen, Wind und Meer, inmitten von Wäldern, Seen und bunter Heide. Geblieben ist die Herzlichkeit ihrer Einwohner, die an keine Saison gebunden ist. Geblieben sind unsere Ansprüche an ein offenes, gastfreundliches Ostseebad zwischen Gestern, Heute und Morgen.

Foto: genussmaenner.de

 


Veröffentlicht am: 01.07.2019

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