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RACK & RÜTHER feiert

Die Hessische Bauernbratwurst hat 25jähriges Jubiläum

Die Bratwurst gehört zu den ältesten Lebensmitteln der Welt. Zum ersten Mal findet sie Erwähnung in Homers Odyssee aus dem achten Jahrhundert vor Christus: Der Sieger eines Wettkampfes durfte sich als Belohnung die besten Würste, die auf glühenden Kohlen gebraten wurden, aussuchen.

Im Mittelalter lieferten sich die Metzger sogar einen Wettstreit, wer die größte und schwerste Wurst herstellen konnte. Auch beim Geschmack und dem Herstellungsverfahren versuchten sie sich gegenseitig zu übertreffen.

Seit Jahrtausenden existiert die Bratwurst, seit 1994 gibt es die „Hessische Bauernbratwurst“ im Sortiment von RACK & RÜTHER. Auf Kundenwunsch entwickelte die Spezialitäten-Metzgerei RACK & RÜTHER vor 25 Jahren die hessische Variante. Die hochwertige Bauernbratwurst wird hergestellt aus bestem Schweinefleisch, gewürzt mit ganzem Bio Kümmel, verfeinert mit einem Hauch Knoblauch und anschließend über Buchenholz geräuchert. Sie gehört zu den beliebtesten Spezialitäten und Wurstliebhaber schätzen ihr geschmackvolles Aroma.

Gerne erinnert sich Geschäftsführer Dr. Gernot Peppler an die geschichtsträchtige Wurstsorte: „Bei der „Hessischen Bauernbratwurst“ handelt es sich um eine streichfähige Rohwurst. Und wenn man den Artikel vor Augen hat, dann herrscht bei den meisten Menschen Verwunderung über die Bezeichnung Bratwurst. Der Name erklärt sich aus der Geschichte der Hausschlachtung. Nach der im Herbst üblichen Hausschlachtung brauchten Schinken und Wurst Zeit zur Reife. Und bis zum fertigen Endprodukt war über mehrere Monate Geduld angesagt. Appetit war aber nach der anstrengenden Arbeit der Hausschlachtung vorhanden. Und die ganze Familie wartete auf eine warme Mahlzeit mit Fleisch. Dazu wurde ein kleiner Teil des Wurst-Brätes mit Kümmel gewürzt in die vorhandenen Schweinedärme gefüllt, die Würste in die Bratpfanne gelegt, so dass sie umröteten und leicht angebraten zu einer leckeren Mahlzeit wurden. Daher der Name Bratwurst.  Die Tradition der Hausschlachtung ist in Nordhessen noch fest verwurzelt. Wer hier groß geworden ist, weiß, was mit einer solchen „Bratwurst“ gemeint ist. Aufgrund  des neuen Essenstrends „Snackification“ bleibt die Bratwurst weiterhin ein Kult-Imbiss“.

Die Geschichte der Bratwurst


um 700 v.u.Z   
Homer gibt in der Odyssee (20, 25) erste schriftliche Kunde von der Wurst. Er beschreibt, wie die alten Griechen die mit Fett und Blut gefüllten Ziegen- und Schweinemägen auf glühenden Kohlen rösteten

1. Jh. v.u.Z   
Bratwurstrezept im ersten römischen Kochbuch von Apicius um 50       
Der römische Dichter Petronius berichtet über "Bratwürste, die auf     silbernem Bratwurstrost rauchten"

1134       
Die Erbauer des Regensburger Doms stärken sich in unmittelbarer Nähe in einer Brotzeithütte (möglicherweise mit Bratwürsten)

Anfang 14. Jh.   
Nürnberger Bratwurstglöcklein an die Außenmauer der Moritzkapelle gebaut

20.01.1404   
"I g vor darme czu brotwurstin" - Eintrag über die Ausgabe von 1 Groschen für Därme zu Bratwürsten in der Propsteirechnung des Arnstädter Jungfrauenklosters

1432       
Fleischhauer Ordnung der Weimarer Fleischer "so etwas wie ein Reinheitsgebot für die Brat-, Leber- und anderen Würste“

1470 (1370)    In Esslingen gebietet eine Ordnung, dass nur reines Schweine-            fleisch zur Herstellung von Bratwürsten verwendet werden darf

1498       
Coburger Bratwurst wird erstmals auf einem Speisezettel des Georgenspitals erwähnt

1554 – 1592   
Hans IV. Stromer (1517-1592) isst hinter Gittern, im Nürnberger Schuldturm, fast 28.000 Bratwürste

1595       
Bratwurstrezept der Nürnberger Metzgerzunft

1600/1601   
Königsberger Riesenbratwurst misst 1005 Ellen (ca. 670 m)

02.07.1613   
"S(achsen) W(eimarischen) Artikel und Ordnung für das Fleischerhandwerk zu Weimar, Jena und Buttstädt", § 25 Bratwurst

1669       
Johann Jacob Christoffel von Grimmelshausen preist im "Abenteuerlichen Simplicius Simplicissimus" die Thüringer Bratwurst

1797       
Erstes gedrucktes Rezept für Thüringer Rostbratwürste im "Thüringisch-Erfurtisches Kochbuch" von 1797

um 1800   
Johann Wolfgang von Goethe beschreibt "Bratwürstchen, welche dort (in Nürnberg) so vorzüglich gut gefertigt werden ...", als "mit Majoran gewürzt und ein wenig geräuchert" und ließ sich diese mit der Post von Nürnberg nach Weimar schicken

1943       
Herstellung der ersten "Olma-Bratwurst", einer ganz besonderen Kalbsbratwurst in St. Gallen (Schweiz)

1952       
Metzgermeister und Wirt Lorenz Stark stellt die erste Mainfränkische Meterbratwurst oder Sulzfelder her

1997       
Erstmals wird am Cabo de Sao Vicente (am "Ende der Welt") die "Letzte Bratwurst vor Amerika" verkauft

13.07.2000   
Entdeckung der bislang ältesten Erwähnung der Thüringer Bratwurst durch Archivar Peter Unger in einem Rechnungsbuch des Arnstädter Jungfrauenklosters vom Jahre 1404

15.07.2003   
Zuerkennung der geographisch geschützten Angabe "Nürnberger Bratwürste" und "Nürnberger Rostbratwürste" im "Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften"

22.05.2004   
Großes Fest "600 Jahre Thüringer Rostbratwurst" auf dem Erfurter Domplatz mit mehr als 20.000 Gästen

18.02.2006   
Gründung des Vereines "Freunde der Thüringer Bratwurst e.V."

28.05.2006   
Eröffnung des 1. Deutschen Bratwurstmuseums in Holzhausen (Thüringen)

17.11.2006   
Der erste Bratwurstkreisel der Welt wird in Holzhausen eingeweiht

Quelle: 1. Deutsches Bratwurstmuseum
Foto: RACK & RÜTHER

 


Veröffentlicht am: 25.08.2019

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