Startseite  

14.08.2022

 

 

Like uns auf Facebook

Folge uns auf Twitter

 


 

Werbung


Vorherigen Artikel lesen Nächsten Artikel lesen

 

15. Russische Filmwoche in Berlin

genussmaenner verlost Tickets

Zum 15. Mal findet vom 25. November bis 1. Dezember 2019  die Russische Filmwoche in Berlin statt und präsentiert ein buntes und vielfältiges Programm mit zahlreichen Gästen. Unterstützt wird die Filmwoche vom Kulturministerium der Russischen Föderation. Eröffnet wird die diesjährige Jubiläumsausgabe des Festivals mit der Deutschlandpremiere des Films „Odessa“ von Valeri Todorovski. Bereits vor 10 Jahren sorgte sein Film „Hipsters“ für eine mitreißende Eröffnung. Damals wie heute rekonstruiert der Regisseur gekonnt die Atmosphäre einer vergangenen Epoche und trifft dabei sehr genau ihren Zeitgeist. genussmaenner.de und die Russische Filmwoche verlosen Tickets.

Mit einer Starbesetzung, Stil, Humor und einem Hauch Nostalgie inszeniert Todorovski einfühlsam die kleinen und großen Dramen einer jüdischen Großfamilie mitten in der Breschnew-Ära. Bei der Eröffnung der Russischen Filmwoche wird er sein neuestes Werk persönlich vorstellen.

Nach einer 20-jährigen Regie-Pause meldet sich der ebenfalls als Produzent erfolgreiche Sergej Livnev, einer der spannendsten russischen Arthaus-Regisseure der 90er (Hammer und Sichel, 1994), mit dem sehr persönlichen Film „Van Goghs“ zurück. Die Geschichte einer komplizierten Vater-Sohn-Beziehung glänzt nicht nur durch ihre hervorragende Besetzung. Die Hauptrollen spielen Alexej Serebrjakov (Leviathan) und die polnischen Schauspiellegende Daniel Olbrychski. Der Regisseur wird bei den Vorführungen in Berlin anwesend sein.

Das Programm 2019 wartet mit vielen Festival-Hits auf, die auch international für Aufsehen gesorgt haben. Darunter „Ayka” – die ergreifende Geschichte einer illegalen Arbeitsmigrantin in Moskau. Der vom Dokumentarfilm kommende Regisseur Sergey Dvortsevoy konfrontiert den Zuschauer schonungslos mit dem Überlebenskampf der jungen Kirgisin, der sich unmittelbar hinter der glänzenden Fassade der russischen Metropole abspielt. Samal Jesljamowa verkörpert mit unglaublicher Intensität eine faszinierende und starke Frauenfigur und wurde dafür in Cannes mit dem Preis für die beste Darstellerin ausgezeichnet.

“Die Bohnenstange” ist ein eindringliches visuell kraftvolles Drama über zwei Frauen, die aus dem Krieg in ihre Heimatstadt Leningrad zurückkehren und versuchen, sich ein neues Leben aufzubauen. Kantemir Balagovs Film ist Anwärter für den Oscar in der Kategorie “bester ausländischer Film” und wurde in Cannes für die beste Regie (“Un Certain Regard”) ausgezeichnet. Der erst 27-jährige Balagov gilt als Wunderkind des russischen Kinos und feierte bereits mit seinem Film “Tesnota” (Closeness) in Cannes 2018 seinen ersten internationalen Erfolg. So wie Balagov ist auch der Regisseur des Films „Ein russischer Junge“, Alexander Zolotukhin, Schüler des berühmten Altmeisters des russisch-sowjetischen Films Aleksandr Sokurov. Zolotukhins Spielfilmdebüt über einen naiven Jungen, der freiwillig in den ersten Weltkrieg zieht und schon im ersten Gefecht sein Augenlicht verliert, begeisterte als Forum-Beitrag der diesjährigen Berlinale Liebhaber des experimentellen Arthouse-Kinos. Die Wechselwirkung zwischen Musik, Ton, Malerei und Film macht dieses ungewöhnliche Kriegsdrama zu einem Sinneserlebnis.

Ein weiteres bemerkenswertes Debüt ist das Kriminaldrama “Der Stier” von Boris Akopov. Der Film erforscht die jüngste Vergangenheit der „wilden“ 90er und sorgte bereits auf dem Festival in Karlovy Vary für Aufsehen (East of the West Grand Prix). Außerdem erhielt er den Hauptpreis sowie den Preis für die beste Kamera auf dem wichtigsten nationalen Festival in Sotschi.

Bemerkenswert ist der Streifen der Regisseurin Elena Hazanova, der es mit ihrer geglückten Komödie “Die Geliebten” gelang, sich im aktuellen russischen Kino auch außerhalb der Arthouse-Nische zu behaupten. Die Geschichte über drei Moskauerinnen, die untreue Ehemänner durch kreative Racheakte bestrafen, wurde zu einem der Kassenschlager des Jahres. Auch das russisch-serbische Kriegsdrama “The Balkan Line” des Regisseurs Andrey Volgin war sehr erfolgreich im nationalen Verleih. Die Geschichte über eine Geheimoperation im Kosovo-Krieg ‘99 sorgte international für Diskussionen. Nach einer Vorführung in London verlangte die „London Times“ (April ‘19) sogar ein Verbot des Filmes. Der handwerklich solide Genre-Streifen, der gängigen Hollywood-Actionfilmen narrativ und qualitativ in Nichts nachsteht. In einer der Hauptrollen begeistert der deutsch-serbische DEFA-Star Gojko Mitić, der den Streifen auf der Russischen Filmwoche vorstellen wird. In einem Gastauftritt ist auch Emir Kusturica zu sehen.

Das Programm der Jubiläumsausgabe der Russischen Filmwoche ist bunt und bietet für jeden Geschmack etwas. Der rührende Familienfilm “Schwesterchen” basiert aufder beliebten Novelle des basсhkirischen Schriftstellers Mustaj Karim und erzählt die Geschichte des 6-Jährigen Jamil und seiner Familie, die auf die Heimkehr des Vaters von der Front wartet. Auch Kurzfilmliebhaber kommen auf ihre Kosten. Im Episodenfilm “Glück ist…” präsentieren Nachwuchsfilmemacher in sieben Novellen ihre ganz persönlichen Interpretationen. Vom Wandel der Geschlechterrollen handelt der Dokumentarfilm “Sing”. In leuchtenden Farben und eindrucksvollen Klängen zeigt die Regisseurin Olga Korotkaya die russische Region Tuwa mit ihren einzigartigen Kehlkopfgesängen (Khöömej).

Die Russische Filmwoche 2019 präsentiert vom 25. November bis zum 1. Dezember im Filmtheater im Russischen Haus und im Delphi LUX vierzehn Filme im Original mit deutschen Untertiteln, begleitet von Filmgesprächen mit russischen Gästen. Das Festival wird mit freundlicher Unterstützung des Ministeriums für Kultur der Russischen Föderation veranstaltet und von der russischen Produktionsfirma „Interfest“, dem Russischen Haus der Wissenschaft und Kultur, sowie der berliner Agentur „Мediaost“ unter der Beteiligung von „Interkultura Kommunikation“ organisiert und findet im Rahmen des Kulturjahres „Russian Seasons 2019“ statt.

 

Achtung - Verlosung!

genussmaenner.de und die Russische Filmwoche Berlin verlosen je zwei Karten für folgende Filme:

26.11. Van Gogs 18.30
27.11. Sing 18.30
28.11. Stier 18.30
29.11. Der Hafen 18.30
30.11. Glück ist...  18.00
01.12.  Ein russischer Junge 15.30
27.11. 20.30  The balkan line
28.11. 21.00 Im Hafen von Kapstadt

Alle Filme im Russischen Haus Berlin.


Sie möchten Eintrittskarten für einen Film gewinnen?
Eine Mail an hharff@instock.de (Stichwort: Russische Filmwoche) unter Angabe des Wunschfilms genügt, um an der Verlosung (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen) teilzunehmen.

Die Filme der 15. Russischen Filmwoche

AYKA
Drama, Russland, Deutschland, Polen, Kasachstan, 2018, 100 Min.
Regie: Sergey Dvortsevoy
Darsteller: Samal Jesljamowa, Zhipara Abdilaeva, David Alaverdyan, Sergey Mazur
Preis für die „Beste Darstellerin“ - 59. IFF Cannes
Im tiefsten Winter kommt Ayka nach Moskau. Ihre Lage ist ausweglos - die Kirgisin ist schwanger, steckt tief in Schulden und ist auf der verzweifelten Suche nach Arbeit. Da sie glaubt, nicht für ihr Kind sorgen zu können, lässt sie es nach der Geburt im Krankenhaus zurück. Der darauffolgende Kampf ums Überleben ist von ständigen Schuldgefühlen begleitet und stellt die junge Mutter vor Entscheidung ihres Lebens.
Russisches Haus: 29.11.19, 21:00
Delphi LUX: 01.12.19, 21:15



Der Stier
Kriminaldrama, Russland, 2019, 99 Min.
Regie: Boris Akopov
Darsteller: Yuriy Borisov, Stasya Miloslavskaya, Sergej Dvojnikov, Aleksandr Samsonov, Aleksandr Levin, Yegor Kanzhametov
East of the West Grand Prix - IFF Karlovy Vary 2019
Die russischen 90er - gähnende Leere in den Supermarktregalen, Wirtschaftskrise, Kriminalität an jeder Straßenecke. Anton Bykov, genannt “Der Stier” ist Anführer einer Straßengang und ernährt so seine Mutter und Geschwister. Nach einer Schießerei kommt Bykov in Schwierigkeiten und ist plötzlich auf die Hilfe eines Moskauer Gangsters angewiesen. Doch kein Gefallen ist umsonst.
Russisches Haus:28.11.19, 18:30 Uhr; 01.12.19, 20:30
Delphi LUX: 25.11.19, 19:00



The Balkan Line
Actionfilm, Russland, Serbien, 2019, 151 Min.
Regie:  Andrey Volgin
Darsteller: Anton Pampuchny, Yuri Kutsenko, Miloš Biković, Milena Radulović,Gojko Mitić, Ravshana Kurkova
Jugoslawien im Jahr 1999. Ein russisches Spezialkommando erhält den Befehl, den Luftwaffenstützpunkt Slatina in Kosovo zu besetzen. Doch der Stützpunkt ist auch für den albanischen Kriegsfürsten und die NATO von besonderem Wert. Während die kleine Spezialeinheit, der sich zwei lokale Polizisten anschließen, auf Verstärkung hofft, beginnen die Freischärler mit dem Angriff. Ein erbitterter Kampf auf Leben und Tod beginnt.
Russisches Haus: 27.11.19, 20:30
Delphi LUX: 28.11.19, 21:15



Im Hafen von Kapstadt
Tragikomödie, Russland, 2019, 107 Min.
Regie: Aleksander Veledinskiy
Darsteller: Evgeniy Tkachuk, Vladimir Steklov, Aleksandr Robak, Yury Kuznetsov
Sergey Sosnovskiy Svetlana Khomich
Ein Seemann, ein Ganove und ein Grünschnabel treffen sich im Jahr 1945 im fernen Osten. Jeder der drei bewaffneten Männer hat genaue Ziele vor Augen - es kommt zu einer Schießerei. Jeder der drei ist davon überzeugt, die anderen getötet zu haben. Doch das Schicksal schenkt ihnen ein ereignisreiches Leben. Viel später lassen verschiedene  Geschehnisse keinen Zweifel - nach einem halben Jahrhundert tun sich die Folgen der schicksalhaften Begegnung von ’45 auf.
Russisches Haus: 28.11.19, 21:00
Delphi LUX: 29.11.19, 21:15



Bohnenstange
Drama, Russland, 2019, 130 Min.
Regie: Kantemir Balagov
Darsteller: Viktoriya Miroshnichenko, Vasilisa Perelygina, Andrey Bykov, Igor Shirokov, Konstantin Balakirev, Kseniya Kutepova
Russischer Oskar-Anwärter, Preis für die Beste Regie/Un Certain Regard und FIPRESCI-Preis beim IFF Cannes 2019
Zwei Fotografinnen kehren aus dem Krieg nach Leningrad zurück. Getrieben von dem Ziel, ein neues Leben zu beginnen, müssen die jungen Frauen erkennen, dass nicht nur ihre Stadt von Ruinen gezeichnet ist. Der Krieg hat auch in ihren Leben tiefe Spuren hinterlassen.
Russisches Haus: 30.11.19, 20:30
Delphi LUX: 27.11.19, 21:15



Petroleum
Mystisches Drama, Russland, 2019, 77 Min.
Regie: Yusup Razykov
Darsteller: Yelena Susanina, Inna Stepanova, Yevgeniya Molotova, Valeriy Maslov, Sergey Genkin, Anna Belenkaya
Der Film verfolgt das Leben der alten Frau Pavla, die allein in einem verlassenen Dorf lebt. Verschiedene Episoden beschreiben Pavlas Trauer über den Tod ihres Ehemannes und ihren Kampf mit der Einsamkeit. Von Ethnomusik begleitet verliert sich der Film in Tragödien einfacher Menschen und schafft somit eine mystische Atmosphäre.
Russisches Haus: 26.11.19, 21:00
Delphi LUX: 28.11.19, 19:00



Die Geliebten
Komödie, Russland, 2019, 97 Min.
Regie: Elena Hazanov
Darsteller: Paulina Andreeva, Aleksandra Bortich, Yuliya Aleksandrova, Mariya Shalayeva, Sergei Garmash, Juri Kuzenko
Drei Moskauerinnen lernen sich nachts in einer Bar kennen. Die jungen Frauen haben eines gemeinsam - alle haben sich gerade von ihren verheirateten Partnern getrennt. Nun sollen die Männer für ihr Verhalten büßen. Aus den kreativen Racheplänen entwickelt sich schnell eine Geschäftsidee: hunderte Fremdgänger müssen aufgehalten werden.
Russisches Haus: 01.12.19, 18:00
Delphi LUX: 25.11.19, 21:15 ; 30.11.19, 19:00



Ein russischer Junge
Experimentalfilm, Kriegsdrama, Russland,  2018, 72 Min.
Regie:  Alexander Zolotukhin
Darsteller: Vladimir Korolev, Mikhail Buturlov, Artjom Leshchik, Danil Tyabin, Sergey Goncharenko, Filipp Dyachkov
Russischer Forum-Beitrag – Berlinale 2019
Getrieben von seinen naiven Träumen von Sieg und Ruhm, zieht ein Jugendlicher freiwillig an die Front des ersten Weltkrieges. Doch kaum angekommen, verliert er bei einem Gasangriff der Deutschen sein Augenlicht. Von nun an ist er auf sein überdurchschnittlich gutes Gehör angewiesen und wird an einem Frühwarnsystem für feindliche Flugzeuge einsetzt. Eine eindringliche und beeindruckende Charakterstudie über Menschen im Krieg.
Russisches Haus: 01.12.19, 15:30
Delphi LUX: 26.11.19, 19:00



Der Hafen
Drama, Russland, 2018, 87 Min.
Regie: Alexandra Strelyanaya
Darsteller: Aleksei Guskov, Mariya Borovicheva, Lev Semashkov
In einer russischen Hafenstadt kämpfen zwei junge Menschen um ihr Leben. Kira muss nach einem Unfall laufen lernen, während Andrei die Welt des Undergroundboxens entdeckt. Doch der wichtigste Kampf steht ihnen noch bevor. Nur purer Lebenswille kann die beiden zum Sieg führen.
Russisches Haus: 29.11.19, 18:30
Delphi LUX: 27.11.19, 19:00



“Glück” ist...
Episodenfilm, Russland, 2019, 100 Min.
Regie: Irina Bas, Yelena Boytovich, Angelina Debor, Zurab Dzhidzhilava Yuliya Mashukova, Anna Mitafidi, Anastasiya Timofeeva
Darsteller: Irina Alferova, Ksenia Alferova, Nikita Volkov, Stanislav Druznikov, Valentina Mazunina
Um das eigene Glück zu finden, muss man seine Ängste überwinden, seinen Träumen treu  bleiben oder einfach seinem Nächsten eine Chance geben. In dieser Kurzfilmcollage  versucht jeder Held seinen eigenen Weg zu finden - egal ob auf der Bühne, der großen Konzerthalle, oder im Kreis der Familie. Denn Schaffenskraft, Glaube und die Liebe führen letztendlich jeden zu seinem eigenen Glück.
Russisches Haus: 30.11.19, 18:00
Delphi LUX: 29.11.19, 19:00



Schwesterchen
Drama, Russland, 2019, 94 Min.   
Regie: Aleksandr Galibin
Darsteller: Arslan Krymchurin, Marta Timofeeva, Yusuf Rachmetov, Ilgiza Gilmanova, Sulpan Abrahimova, Rauis Sagitov   
In einem kleinen basсhkirischen Dorf, weit entfernt von der Front, wartet der 6-jährige Jamil   auf die Rückkehr seines Vaters, den er nur aus    Briefen kennt. Eines Tages bringt seine Mutter das kleine Mädchen Oksana mit nach Hause. Jamils Vater hat sie als einzige Überlebende in einem ukrainischen Dorf gefunden und zu seiner Familie in die Sicherheit geschickt. Trotz der Sprachbarriere und Oksanas Kriegstrauma, finden die Kinder zueinander, bis ihr Leben eine unerwartete Wendung nimmt. Nach dem Roman "Das Glück unseres Hauses" vom Mustaj Karim, ein rührender Familienfilm.
Russisches Haus: 30.11.19, 15:30
Delphi LUX: 01.12.19, 19:00


 

ODESSA
Melodram, Rußland, 2018,  130 Min.
Regie: Valeri Todorovski
Darsteller: Irina Rosanova, Evgeni Zyganov, Leonid Ermolnik, Ksenia Rappoport, Evgenia Brik, Stepan Sereda
Odessa im August 1970 - das beliebte  sowjetische Urlaubsziel
wird von einer Hitzewelle geplagt. Kurz vor der geplanten Dienstreise ins westliche Ausland macht der erfolgreiche Moskauer Journalist Boris gemeinsam mit seinem achtjährigen Sohn eine Stippvisite bei seinen Schwiegereltern. Doch als wären die familiären Umstände nicht stressig genug, wird von Urlaubern überflutete Odessa unter Quarantäne gestellt - die Cholera ist ausgebrochen, keiner darf die Stadt verlassen. Kleine und große Tragödien, Familiendramen und Liebesgeschichten sind vorprogrammiert. 
Russisches Haus: 25.11.19, 19:00
Delphi LUX: 26.11.19, 21:15 



SING
Dokumentarfilm, Russland, Polen, 2018, 52 Min. 
Regie: Olga Korotkaya
Khöömej ist eine spezielle Form des Kehlgesangs, die in der russischen Republik Tuwa praktiziert wird. Die Gesänge werden traditionell ausschließlich von den Männern der Gemeinschaft gepflegt. Doch auch Tschodura Tumat ist aktive Vertreterin der Technik. Der Film begleitet die einzige Khöömej Lehrerin und ihre Schüler. 
Die Tatsache, dass sich unter ihnen auch zwei Frauen finden, wird von der Gemeinschaft stark kritisiert. Die Sängerinnen müssen den Unterricht verheimlichen, denn in der Tuwan-Kultur gilt ihr Verhalten als Traditionsbruch und ist mit Aberglauben behaftet.
Russisches Haus: 27.11.19, 18:30



Van Goghs
Drama, Russland, 2018, 103 Min. 
Regie: Sergey Levnev
Darsteller: Aleksei Serebrjakov, Daniel Olbrychskiy, Yelena Koreneva, Polina Agureeva, Natalia Negoda, Alexandr Sirin
Mark Ginsburg hat seiner Heimat vor langer Zeit den Rücken gekehrt.    Lettland, sein despotischer Vater und dessen Versuche, das Leben seines Sohnes zu bestimmen, liegen in der Vergangenheit. Doch Jahre nach seiner Flucht holt ihn die Realität in Israel ein. Sein Vater, ein berühmter Dirigent, ist sterbenskrank und Mark fasst den Entschluss, zurück in sein Elternhaus zu ziehen. Vater und Sohn erwartet eine Reise durch die Vergangenheit, deren Ende nur sie selbst bestimmen können.   
Russisches Haus:26.11.19, 18:30
Delphi LUX: 30.11.19, 21:15

 

Fotos: Titelbild - Film "Im Hafen von Kapstadt"
Artikelbild: Film "Odessa"

 


Veröffentlicht am: 21.11.2019

AusdruckenArtikel drucken

LesenzeichenLesezeichen speichern

FeedbackMit uns Kontakt aufnehmen

NewsletterNewsletter bestellen und abbestellen

TwitterFolge uns auf Twitter

FacebookTeile diesen Beitrag auf Facebook

Hoch: Hoch zum Seitenanfang

Nächsten Artikel: lesen

Vorherigen Artikel: lesen

 


Werbung

 


Werbung - für eine gute Sache

 
         
     
     
     

Besuchen Sie auch diese Seiten in unserem Netzwerk
| Börsen-Lexikon - erklärt die Börse
| fotomensch berlin - der Fotograf von genussmaenner.de
| Frauenfinanzseite - alles für die Businessfrau
| Geld & Genuss - Lifestyle, Finanzen und Vorsorge für alle
| geniesserinnen.de - Genuss auch für die Damen
| gentleman today - Edel geht die Welt zu Grunde
| instock der Börseninformationsdienst
| marketingmensch | Agentur für Marketing, Werbung & Internet
| Unter der Lupe bewertet Gutes

 
Service
Impressum
Kontakt
Mediadaten
Datenschutzhinweis
Nutzungshinweise
Presse
Redaktion
RSS 
Sitemap
Suchen

 
Rechtliches
© 2007 - 2022 by genussmaenner.de, Berlin. Alle Rechte vorbehalten.