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Eine Raubkatze mit geschärftem Look

... der Jaguar F-Type

Jaguar gönnt dem F-Type ein Facelift. Zu erkennen geben sich das Coupé und Cabriolet an der völlig neugestalteten Frontpartie. Aber auch unter dem Blech hat sich mit einem neuen V8-Kompressor einiges getan.



Manchmal sind alle guten Dinge nicht nur drei, sondern ab und zu auch zwei. Das trifft zumindest auf den Jaguar F-Type zu. Der britische Konkurrent von Audi TT, Mercedes-AMG GT Coupé oder des Porsche Cayman hatte sein Debüt vor acht Jahren. Zugegeben, das ist selbst für einen Sportwagen eine lange Zeit. Doch die Jaguar-Mannschaft aus Coventry pflegte ihr Topmodell stetig mit Updates. Zuletzt gab es 2017 ein Facelift, jetzt hat der F-Type eine zweite Frischzellenkur erhalten. Eine Modellpflege, die äußerst umfassend ausfiel und ihn weiterhin up to date hält.

Neue Frontpartie für mehr Dynamik



Das beginnt schon beim Design. Die Botschaft an die Jaguar-Stylisten lautete mehr Präsenz und mehr Dynamik. Nun ist es vorbei mit der zeitlosen Eleganz. Zumindest an der Frontpartie, denn die präsentiert sich völlig anders. Die ohnehin schon lange Motorhaube wurde weiter nach vorn und nach unten heruntergezogen. Hinzu kommt ein verbreiterter Kühlergrill, während die neugeformten LED-Scheinwerfer extrem schmal ausfallen. Adaptives LED-Licht ist beim Topmodell F-Type R Serie, für die anderen Modellen kostet es Aufpreis. Die Änderungen an der Front lassen den Jaguar F-Type jetzt richtig grimmig erscheinen. Dagegen fallen die Maßnahmen am kantig gezeichneten Heck vergleichsweise dezent aus. Hier gibt es neben einem neuen Stoßfänger, lediglich ein frisches Layout für die ebenfalls in LED gehaltenen Rückleuchten.

Digitale Instrumente serienmäßig



Feinschliff gab es auch im Innenraum. Analoge Instrumente haben im britischen Sportwagen ausgedient. Wer den gelifteten F-Type entert, der bemerkt als erstes das neue Digitaldisplay vor dem Fahrer. Der 12,3 Zoll große TFT-Monitor verfügt über ein hohe Auflösung und ist auf Knopfdruck konfigurierbar. Je nach Gusto erscheinen dann entweder die Instrumente im Vordergrund oder die Navigationskarte tritt dominanter in Erscheinung. Dynamische Piloten dürften dagegen dem zentralen Drehzahlmesser als weitere Einstellungsmöglichkeit den Vorzug geben.

Auch das zehn Zoll große Multimediasystem erhielt eine Auffrischung und vernetzt nun Smartphones mittels Android Auto oder Apple Carplay. Alles passt, die Bedienung ist logisch und selbsterklärend. Das Lenkrad lässt sich weit genug herausziehen und die elektrisch einstellbaren Sportsitze gefallen mit großen Sitzflächen sowie guter seitlicher Abstützung. Bei der Polsterung lässt Jaguar die Wahl zwischen Velours, Leder oder feinstem Windsor-Leder. Überhaupt zeigt der F-Type neben seiner soliden Verarbeitung auch sonst viel Liebe zum Detail. Die Sitze und Türverkleidungen sind mit Rautenstickereien verziert, die Kopfstützen tragen entweder das springende Katzen- oder das R-Logo. Außerdem weisen diskrete Schriftzüge „Jaguar Est. 1935“ auf den Gurtbringern sowie dem Knopf für das Handschuhfach auf die Anfänge der britischen Premiummarke hin.

Neuer V8-Kompressormotor mit 450 PS

Kleinere Änderungen betreffen das Motorenangebot. Der 300 PS (221 kW) starke Vier-Zylinder-Turbo mit Heckantrieb bildet weiterhin den Einstieg in den F-Type. Den 3,0-Liter-Kompressor hat Jaguar dagegen aus dem Programm genommen. Ihn ersetzt ein neuer 5,0-Liter-V8-Kompressor mit 450 PS (331 kW). Das neue Triebwerk steht wahlweise mit Hinterrad- oder Allradantrieb zur Verfügung und entfaltet ein maximales Drehmoment von 580 Newtonmetern, das zwischen 2500 und 5000 Umdrehungen pro Minute anliegt. Leicht überarbeitet präsentiert sich die Topmotorisierung im F-Type R. Ebenfalls mit einem 5,0-Liter-V8-Kompressor bestückt, bringt es der Motor anstelle von 550 PS (405 kW) nun auf eine Leistung von 575 PS (423 kW). Allrad ist hier immer serienmäßig.

Doch welchen nehmen? Das Fahrverhalten erweist sich mit allen drei Motorisierungen als leichtfüßig, und die Lenkung gefällt hier wie dort mit einem präzisen Ansprechverhalten. Mit gedrückter Dynamic-Taste reagiert der F-Type sogar noch williger auf Gasbefehle und schaltet blitzschnell durch die acht Stufen der ZF-Automatik. Wer will, kann per Schaltpaddels auch manuell den Ton angeben. Das sorgt zwar für noch mehr Spaß, aber eigentlich ist es nicht wirklich notwendig, da das Automatikgetriebe zum richtigen Zeitpunkt die passende Fahrstufe einlegt.

Es muss aber nicht unbedingt der F-Type R sein, den es nur in einem wilden Outfit samt einiger charakteristischen Diffusorteile gibt. Der R verfügt zwar über enorme Leistungsreserven (0-100: 3,7 Sek., V-Max: 300km/h), doch schon der Basisantrieb überzeugt. Der auf den Namen getaufte F-Type P300 sorgt bereits für überlegene Fahrleistungen und treibt den Briten in 5,7 Sekunden auf Tempo 100, erst bei 250 km/ ist Schluss. Auch der frisch hinzugekommene 450-PS-V8 gefällt durchweg. Dank Kompressoraufladung gibt es schon aus niedrigen Drehzahlen reichlich Schub, benötigt er für den Sprint von Null auf 100 km/h lediglich 4,6 Sekunden und rennt – wenn es sein muss – auf bis zu 285 km/h.

Die Katze faucht nicht mehr so aufdringlich

Zudem hat Jaguar auf die Kritik ihrer F-Type-Kunden gehört und den F-Type deutlich leiser gemacht. Die bemängelten insbesonders das überaus wilde Fauchen beim Starten. Das war einfach zu laut und hat wohl so manchen Nachbarn in der Wohngegend seines F-Type-Eigners erzürnt. Daher verfügt die Klappenauspuffanlage nun über einen so genannten Quiet-Modus, der per Tastendruck aktiviert wird. Anschließend brabbelt die Katze nach dem Anlassen angenehm-wohlig und die Geräuschkulisse liegt auch während der Fahrt auf einem hörbaren niedrigeren Niveau. Puristen unter den Jaguar-Fans brauchen aber nichts zu befürchten. Der Klang ist immer noch beeindruckend, jedoch um einiges dezenter und selbst die Vier-Zylinder-Basisvariante hat mit ihrem satten Soundrepertoire ebenfalls nichts von ihrem Reiz eingebüßt.

Fotos: Auto-Medienportal.Net/Jaguar

 


Veröffentlicht am: 11.02.2020

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