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Die Stadt kommt zurück

Sotheby´s International Realty: Auch bei Premium-Immobilien macht sich Baumaterial-Engpass bemerkbar



Nach Angaben der deutschen Partner von Sotheby´s International Realty macht sich aktuell auch bei Premium- und Luxus-Immobilien der aktuell herrschende Baumaterial-Engpass bemerkbar.

Olivier Peters, von Sotheby´s International Realty in Frankfurt und Wiesbaden: „Wir stellen an allen unseren Standorten fest, dass renovierungsbedürftige Objekte aufgrund der Lieferengpässe im Bauwesen weniger nachgefragt sind. Deswegen steigen auch die Preise bei Bestandsimmobilien, die einer Renovierung nicht bedürfen.“ Tobias Schulze von Sotheby´s International Realty in NRW, ergänzt: „Zudem sind die Baukosten aufgrund der Materialknappheit, aber auch durch erhöhte KfW-Standards gestiegen. Dieses sind weitere Gründe, warum eher in Neubauprojekte oder gut erhaltene Bestandsimmobilien investiert sind.“

Die Nachfrage in diesem Premium- und Luxusbereich ist laut der Partner von Sotheby´s International Realty extrem hoch bei einem weiterhin knappen Angebot und getrieben durch den Wunsch sich zu vergrößern, was nicht nur auf das vermehrte Homeoffice durch die Pandemie zurückzuführen ist.

„Auch die Stadt kommt zurück“, so die Sotheby´s International Realty-Partner. Nachdem aufgrund der ersten Corona-Welle im letzten Jahr eine vermehrte Nachfrage von Immobilien auf dem Land verzeichnet wurde, ist jetzt auch wieder verstärkt Eigentum in den Metropolen gefragt.

„Zudem hat die Nachfrage in den Speckgürteln sehr angezogen“, so Alexander Stehle von Sotheby´s International Realty in Hamburg. „Während in der ersten Corona-Welle eine bemerkbare Stadtflucht stattfand, stehen jetzt Stadt, Land und Metropolregionen gleichermaßen stark auf der Wunschliste der Anleger“, bestätigt der Münchner Partner von Sotheby´s International Realty, Michael Reiss.

Besonders bei der Gruppe der Ü70-Jährigen, die ihr Immobilieneigentum auf dem Land veräußert, sind wieder Penthäuser mit Dachterrassen in den Top-Standorten beliebt.

Generell fehlt es auf dem Markt an Angeboten für Villen. Zudem ist das Volumen der einzelnen Transaktionen gestiegen. „In Nordrhein-Westfalen lag dieses Jahr der Durchschnittspreis für eine Einzelimmobilie bei 2,5 bis 3 Millionen Euro“, erläutert Schulze. „Die Preise steigen auch weiterhin deutlich über der Inflationsrate, und Kapital ist im Markt nach wie vor vorhanden“, so Peter Schürrer und Dr. Andreas Pichotta von Sotheby´s International Realty in Baden-Württemberg sowie Berlin.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 07.01.2022

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