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10.03.2010 | Fahrrad

Fahrradcomputer: Weniger kann mehr sein

Geschwindigkeit, Puls und Kalorienverbrauch: Mit einem Fahrradcomputer haben Radler alle Daten im Blick. Je mehr Funktionen, desto teurer sind die Geräte. Die Zeitschrift test hat für ihre aktuelle Ausgabe Fahrradcomputer in der Preisspanne von 8 bis 380 Euro untersucht. Das Fazit: Wer auf Zusatzfunktionen verzichten kann, spart mit dem Kauf eines simplen Modells viel Zeit und Geld.

Einfache Fahrradcomputer geben Daten wie die Geschwindigkeit und die gefahrenen Kilometer an. Multifunktionale Geräte erfassen darüber hinaus auch Geländehöhe und Steigung. Ein Brustgurt misst Puls und Kalorienverbrauch. Der Garmin Edge 305 HR hat als einziger im Test gar einen GPS-Empfänger direkt mit an Bord. Die Daten werden entweder per Kabel oder über Funk übertragen. Anhand der mitgelieferten Software lassen sie sich am heimischen PC auswerten.

Mit zunehmender Datenfülle wird aber auch die Handhabung aufwendiger. Wer zum ersten Mal einen Fahrradcomputer montiert, sollte deshalb etwas Zeit einplanen – auch für die Konfiguration des Geräts und die Installation der Software.

Ein Fahrradcomputer ging in der Untersuchung unter: der Ventura XIV für 9,90 Euro. Beim Regentest lief er mit Wasser voll und war danach defekt. Dafür gab es die Note „mangelhaft“. Für Ärger sorgt auch die fest im Geschwindigkeitssensor eingebaute Batterie des Polar CS600X. Sobald sie leer ist, ist auch der Sensor Müll. Das kostet jedes Mal 50 Euro – und belastet nicht nur den Geldbeutel sondern auch die Umwelt.

Der ausführliche Test Fahrradcomputer findet sich in der März-Ausgabe von test oder im Internet unter www.test.de/fahrradcomputer.

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