Buch der Woche: Probeliegen: Geschichten vom Tod

„Niemand weiß, was der Tod ist, ob er nicht für den Menschen das größte ist unter allen Gütern. Sie fürchten ihn aber, als wüssten sie gewiss, dass er das größte Übel ist“, wusste schon der griechische Philosoph Platon zu berichten. Grund genug für Torsten Körner sich mit seinem neuen Buch „Probeliegen“ auf die Suche nach dem Tod zu begeben.

Der Tod ist einem jeden von uns sicher. Doch wo wartet er? Wo kann man ihm wohl besser begegnen als beim Leichenbestatter, in Hospizen und Pflegeheimen? Doch nicht nur dort lauert der Sensenmann: Autor Körner geht bei der Suche nach Sterbeorten auch vermeintlich ungewöhnliche Wege, ans Set eines Pornofilms etwa oder ins Fitnessstudio, und schildert in seinem neuen Buch seine Erfahrungsreise der etwas anderen Art. Auf 416 Seiten erzählt Körner unter anderem von seinen Erlebnissen als Sargträger und erinnert an seine Zivildienstzeit im Pflegeheim.

Probeliegen stimmt mit 44 Einzelgeschichten von der Vergänglichkeit oft nachdenklich. Jedoch verzichtet der Grimmepreis-Juror bewusst auf kluge Ratschläge zum Umgang mit Gevatter Tod, schließlich sollen seine Geschichten vom Tod kein Trauerratgeber sein, sondern vielmehr das Tabuthema wiederbeleben. Denn: Der Tod lächelt uns alle an, das einzige was man machen kann ist zurücklächeln! (Marcus Aurelius, römischer Kaiser) (F.S.)

Probeliegen: Geschichten vom Tod
Autor: Torsten Körner
Verlag: Scherz
Preis: 18,95 Euro
ISBN: 978-3502151326
Erschienen: Oktober 2011

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