Wirtschafts-News vom 4. Januar 2016

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) 2015 konnte das Museum der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, mit über 440.000 Besuchern im fünften Jahr in Folge eine erneute Steigerung zum Vorjahr erzielen. Das sind acht Prozent mehr Besucher im Vergleich zu 2014.

„Im kommenden Jahr steuern wir eine Besucherzahl von drei Millionen an“, sagt man bei Porsche mit Blick in die nahe Zukunft. „Seit unserer Eröffnung 2009 haben knapp 2,9 Millionen Interessierte unsere Ausstellung besichtigt. Darunter reisen nach wie vor über 50 Prozent unserer Gäste aus aller Welt an.“

Nur einen Steinwurf von der Sportwagenproduktion entfernt, bündelt das Porsche-Museum alle Bereiche der Traditionspflege unter einem Dach: Von der Ausstellung über die Museumswerkstatt bis hin zum Unternehmensarchiv. „Wir sind ein funktionales und emotionales Zentrum rund um die Marke Porsche“, sagt man. Darüber hinaus hat ein weiteres Markenerlebnis seinen Platz im Porsche-Museum gefunden: Seit über einem Jahr können Kunden ihren Traum, einmal Porsche fahren zu können, verwirklichen. In 2015 nahmen mehr als 2.500 Porsche-Enthusiasten die Möglichkeit wahr, Fahrzeuge der aktuellen Modellpalette zu mieten. Auch hier stammen rund 65 Prozent der Buchungen aus dem Ausland. Ab den 27. April 2016 präsentiert der Sportwagenhersteller im Rahmen der Sonderausstellung „40 Jahre Transaxle“ die Porsche-Modelle 924, 968, 926 und 944

Wer eine sogenannte „Blitzer-App" benutzt, um sich vor Geschwindigkeitskontrollen warnen zu lassen, riskiert ein Bußgeld. Denn die Nutzung dieser Apps verstößt gegen die Straßenverkehrsordnung. Dies entschied nach Informationen der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH das Oberlandesgericht Celle. (OLG Celle, Az. 2 Ss (OWi) 313/15)

Nach § 23 Absatz 1b der Straßenverkehrsordnung (StVO) dürfen Autofahrer keine technischen Geräte betreiben oder betriebsbereit bei sich haben, die dafür bestimmt sind, Maßnahmen zur Verkehrsüberwachung anzuzeigen oder zu stören. Dies gilt laut Gesetz insbesondere für Geräte, die vor Geschwindigkeitsmessungen warnen oder diese stören, zum Beispiel also für sogenannte Radarwarner. Im aktuellen Fall hatte ein Autofahrer bei einer Autobahnfahrt ein Smartphone mit Blitzer-App genutzt. Die App sollte vor mobilen und fest installierten Geschwindigkeitskontrollen warnen. Das Amtsgericht Winsen/Luhe verhängte gegen ihn daraufhin ein Bußgeld in Höhe von 75 Euro. Dies wollte der Mann nicht akzeptieren. Das Oberlandesgericht Celle sah die Sache allerdings genauso wie das Amtsgericht.

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