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Privatsphäre auf Facebook, Google & WhatsApp?

7 Tipps zum Datenschutz

19.01.2016

Soziale Medien sind informativ, unterhaltsam und oft auch hilfreich. Doch wer sie nutzt, sollte genau überlegen, wie viel er darin von sich preisgibt. Denn die kostenfreien sozialen Netzwerke sammeln große Mengen an Daten über die Gewohnheiten ihrer Nutzer, erstellen daraus Profile, schneiden Werbung auf den jeweiligen Anwender zu und können diese Daten dann lukrativ verkaufen und für ihre Werbekunden verwenden.

Nicht jeder Nutzer ist damit einverstanden. Doch für viele User ist der Datenschutz in den sozialen Netzwerken immer noch ziemlich undurchsichtig und kompliziert. Dieter Sprott, Experte der ERGO Direkt Versicherungen, bietet deshalb Hilfestellungen beim Schutz persönlicher Daten auf Facebook & Co.

Tipp 1: AGB und Datenschutzerklärung lesen


Es lohnt, sich durch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Anbieter zu kämpfen. Denn hier finden Nutzer wichtige Informationen: Etwa, was der Anbieter mit den persönlichen Daten vorhat und was damit passiert, wenn der Nutzer einmal das Netzwerk verlassen und die Daten löschen möchte. „Zusätzlich sollten User auch einen Blick in die Datenschutzrichtlinien werfen – dort finden sie weitere Hinweise zum Umgang mit ihren Daten und welche Informationen der Anbieter sammelt; zum Beispiel über Gerätestandorte und Verbindungsinformationen“, rät Dieter Sprott, Experte bei den ERGO Direkt Versicherungen.

Tipp 2: Daten sparsam angeben

Nutzer sollten genau überlegen, wo und warum sie welche persönlichen Daten preisgeben. Sie sollten sich zum Beispiel fragen: Würde ich das auch einem Fremden sagen oder zeigen? Und ist die Angabe dieser Daten wirklich erforderlich? Der ERGO Direkt Experte rät, ruhig Felder des Profils frei zu lassen – zum Beispiel Postanschrift und private Handynummer. Diese Angaben benötigt normalerweise keiner der Freunde im Netzwerk.

Tipp 3: Privatsphäre-Einstellungen anpassen

„Jede Plattform bietet umfangreiche Einstellmöglichkeiten für die ‚Privatsphäre‘ der Daten ihrer Nutzer“, erläutert Dieter Sprott. Auf die Standardeinstellungen der Anbieter sollte sich keiner verlassen. Denn: Voreingestellt ist meistens eine Profilansicht, die den Nutzer in allen Suchmaschinen auffindbar und zugleich alle Aktivitäten für jeden einsehbar macht. Wer nicht mit allen Profildaten bei Google sichtbar sein möchte, sollte sein öffentliches Profil daher möglichst stark abschotten. Dazu hilft es, sich auf den diversen Plattformen und Netzwerken immer für die strengsten Privatsphären-Einstellungen zu entscheiden.

Tipp 4: Löschen von Einträgen im Netz

Wer bei Suchmaschinen seinen Namen sucht und Links mit veralteten oder sehr sensiblen Daten, wie zum Beispiel der Kontonummer, findet, kann diese seit Mai 2014 löschen lassen. Voraussetzung: Es besteht kein öffentliches Interesse an der Information. Bei Privatpersonen kann dies zum Beispiel bei alten Schulfotos der Fall sein. Internetnutzer können ein Löschen bei den meisten Suchmaschinenbetreibern entweder online oder schriftlich beantragen. Neben dem Grund für die Löschung sollten Nutzer auch eine Frist, üblicherweise ein bis zwei Wochen, angeben. Übrigens: Die Verbraucherzentrale bietet auf ihrer Webseite (www.verbraucherzentrale.de) verschiedene Musterbriefe, zum Beispiel für die Beantragung der Löschung eines Links, an. Reagiert der Suchmaschinenbetreiber nicht, ist der nächste Schritt eine Beschwerde beim Datenschutzbeauftragten des jeweiligen Bundeslandes. Auch bei sozialen Medien besteht die Möglichkeit, unangemessene Links auf der eigenen Profilseite zu deaktivieren und über die Meldefunktion des Netzwerks das Löschen von Fotos oder Beiträgen zu beantragen.

Tipp 5: Datenschutz bei Facebook

Wer seine Privatsphäre schützen möchte, sollte die voreingestellte Auffindbarkeit seiner Seite durch Suchmaschinen deaktivieren: Dazu in den „Privatsphäre“-Einstellungen beim Punkt „Möchtest du, dass andere Suchmaschinen einen Link zu deiner Chronik enthalten?“ den Haken bei „anderen Suchmaschinen das Verlinken auf deine Chronik gestatten“ entfernen. Ein weiterer Hinweis: Statt der voreingestellten Einstellung „Freunde von Freunden“ empfiehlt es sich, seine Chronik nur für die eigenen Freunde sichtbar zu machen. Außerdem: „Nicht jeder in der Freundesliste muss zwangsläufig alles wissen. Es empfiehlt sich, vorab einzustellen, wer welche Statusmeldungen und Fotos sehen darf. Dazu ist eine Organisation der persönlichen Kontakte über sogenannte ‚Listen‘ sinnvoll, etwa Familie, Klasse, Arbeitgeber oder Verein“, so der Tipp des ERGO Direkt Experten. Um Werbung, basierend auf der persönlichen Verwendung von Webseiten und Apps, zu deaktivieren, müssen Nutzer in den Einstellungen auf „Werbeanzeigen“ klicken und den Punkt „Werbeanzeigen, basierend auf meiner Verwendung von Webseiten und Apps“ auf „Aus“ stellen. Außerdem den Punkt „Werbeanzeigen mit meinen sozialen Handlungen“ auf „Niemand“ einstellen.

Tipp 6: Datenschutz bei Messenger-Diensten

Wer einen Messenger-Dienst nutzt, muss sich im Klaren darüber sein, dass die Anwendung unter anderem auf das Adressbuch und GPS zugreift. Aber es gibt erhebliche Unterschiede bei den einzelnen Anbietern in der Sicherheit, Verschlüsselung und den Einstellungsmöglichkeiten. So hat WhatsApp nicht nur Zugriff auf das vollständige Telefonbuch, sondern auch auf SMS-Nachrichten sowie Kalendereinträge und Bilder. Grundsätzlich gilt: „Es ist nicht möglich, den Zugriff einzuschränken“, so der ERGO Direkt Experte. Alternative Messenger-Dienste, wie Threema, MyEnigma, SIMSme oder Signal 2.0, greifen nicht so tief in die Privatsphäre ein.

Tipp 7: Datenschutz bei Suchmaschinen

Über 90 Prozent der Deutschen nutzen Google. Die Suchmaschine speichert eine Reihe wichtiger Informationen, wie IP-Adresse, in welchem Land der Nutzer gerade ist, welche Sprache er spricht, wonach er wann sucht und welche Links aus der Suchanfrage er anklickt. Wer neben der normalen Suche auch andere anmeldepflichtige Google-Dienste nutzt, wie etwa Google+, liefert Google weitere Infos, zum Beispiel E-Mail-Adresse, alle Mailinhalte, Interessen und Fotos. Solange Nutzer eingeloggt sind, beobachtet Google das Surfverhalten. Deshalb wichtig: Vor dem Log-in den Haken neben „Angemeldet bleiben“ entfernen. Wer nicht ganz auf Google verzichten will, sollte besser im nicht-angemeldeten Modus suchen. Im angemeldeten Modus empfiehlt es sich, das Webprotokoll und Cookies regelmäßig zu löschen. „Alternativ gibt es auch datenschutzfreundlichere Suchmaschinen, etwa startpage.de oder ixquick.de, die versprechen, auf das Sammeln von Nutzerdaten zu verzichten“, so der Tipp von Dieter Sprott.

Quelle: ERGO Versicherungsgruppe

 


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