Wirtschafts-News vom 11. März 2016

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Zwei Drittel der Geschäftsreisenden haben schon einmal Carsharing wie Car2go, DriveNow oder Flinkster genutzt. 31 Prozent steigen manchmal in ein Carsharing-Fahrzeug, 14 Prozent sogar häufig. Das sind Ergebnisse der Studie "Chefsache Business Travel 2016" von Travel Management Companies im Deutschen ReiseVerband (DRV).

Taxi, Mietwagen oder Dienstauto - das sind die meist genutzten Verkehrsmittel am Zielort. Doch viele Manager ziehen unterwegs auch Alternativen in Betracht. Die Studie belegt: Geschäftsreisende sind Vorreiter alternativer Mobilitätskonzepte. "Bei der Wahl des Verkehrsmittels geht es um Preis, Schnelligkeit und Flexibilität.  Geschäftsreisende haben keine Scheu und sind offen für Alternativen", sagt man beim DRV.  So sind 45 Prozent der Befragten schon einmal auf ein Mietfahrrad gestiegen. Was auffällt: Carsharing und Mietfahrrad werden vergleichsweise häufig von Geschäftsführern gewählt. Darüber hinaus werden alternative Verkehrsmittel öfter von geschäftsreisenden Frauen als von Männern angesteuert. Dabei hat besonders Carsharing enormes Potenzial: Drei Viertel der Geschäftsreisenden können sich laut Studie vorstellen, in Zukunft Carsharing zu nutzen, wenn sie sich am Zielort gut auskennen.  Besonders offen dafür sind die Vielreisenden unter ihnen. Der Trend könnte sich mit dem wachsenden Angebot noch verstärken.  Die Zahl der Nutzer von Carsharing in Deutschland stieg 2015 auf mehr als eine Million.

Die Toyota Motor Corporation (TMC) wird ab April 2016 umfangreiche strukturelle Veränderungen vornehmen. Mit dem Wandel von der funktions- zur produktbezogenen Organisation will das Unternehmen seine Arbeitsprozesse anpassen und dadurch die Effizienz weltweit verbessern.

TMC hat bereits viele wichtige strukturelle Veränderungen umgesetzt, um die Autonomie der regionalen Einheiten zu stärken und die Wichtigkeit des sogenannten „genchi-genbutsu“ (Lernen und Problemlösung am Arbeitsplatz) hervorzuheben. So hat das Unternehmen bereits 2011 ein weitgehend selbständiges, regionales Management aufgebaut, 2013 gliederte das Unternehmen sein Automobilgeschäft in vier Geschäftsbereiche. Die neue Organisationsstruktur, die zum 18. April 2016 in Kraft tritt, hat einen zentralen Baustein: Neben der für das gesamte Unternehmen und die langfristige Perspektive zuständigen TMC-Geschäftsstelle gibt es künftig sieben produktbezogene und weiterhin zwei regionale Geschäftsbereiche.

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