Wirtschafts-News vom 18. Mai 2016

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Viele Geschäfte, Restaurants und Unternehmen werben im Internet mit 360-Grad-Innenansichten um Kunden. Inzwischen nutzt auch eine wachsende Zahl von Privatleuten die neue Technologie - zum Beispiel um die frisch renovierte Wohnung oder das schöne Haus ins rechte Licht zu rücken.

Doch das eröffnet nicht nur Kunden und Freunden interessante Einblicke. "Kriminelle können damit ihr Zielobjekt gemütlich vom Wohnzimmersessel aus erkunden, oft sogar in allen Einzelheiten", warnt man beim beim Infocenter der R+V Versicherung. Diese Offenheit sei erstaunlich, denn eigentlich fürchte sich jeder vierte Deutsche vor Einbruch oder Diebstahl.   Eine Indoor-Panorama-Ansicht zu erstellen und im Internet zu platzieren, ist für Privatleute und Geschäftsinhaber inzwischen ohne viel Aufwand möglich. Doch Fans solcher 360-Grad-Darstellungen sollten im Auge behalten, welche Informationen sie preisgeben. "Nahaufnahmen von Alarmanlagen, Türschlössern und Bewegungsmeldern gehören nicht in einen virtuellen Rundgang", so die Experten. Dasselbe gilt für Eingänge, Fenster und sonstige Sicherungsmaßnahmen. Vorsicht ist zudem beim Kameraschwenk auf besonders hochwertige Waren oder Wertgegenstände geboten: Einbrecher sollten nicht im Detail sehen können, wo die Bewohner so etwas lagern oder ausstellen.

Keine Frage, Besitzerstolz ist nachvollziehbar, aber man hat nur dann Spaß an etwas, wenn es auch da bleibt, wo es hingehört.  Also genießen Sie Ihre schönen Dinge lieber alleine! Und im Original!

Die überwiegende Mehrheit der Deutschen lehnt selbstfahrende Autos ab, weil ihnen dabei der Fahrspaß verloren geht. Dies legt eine aktuelle Expertenbefragung durch die internationale Technologie- und Innovationsberatungsgesellschaft Invensity nahe.

Demnach gehen 62 Prozent der 85 befragten Fach- und Führungskräfte davon aus, dass die meisten Autofahrer Freude daran haben, selbst zu fahren. "Dieses Umfrageergebnis gibt allerdings nur den heutigen Stand wider und berücksichtigt nicht, dass die meisten noch nicht die Gelegenheit hatten, sich von einem selbstfahrenden Auto eventuell auch begeistern zu lassen", räumt man bei Invensity ein.

Die Experten vertreten zudem laut Umfrage überwiegend (57 Prozent) die Meinung, dass die meisten Menschen in Deutschland zumindest derzeit kein Interesse haben, selbst in einem Auto zu sitzen, dass sich automatisch ans Ziel steuert. Allerdings räumen beinahe zwei Drittel ein, dass sich dadurch die Sicherheit auf den Straßen erhöhen würde. Das "Automatik-Auto" als Mittel zum Zeitsparen stufen 47 Prozent der Experten als zutreffend ein. 

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