Wirtschaftsnews-News vom 26. Juli 2016

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Die Deutschen zieht es in die Ferne: Obwohl 73 Prozent der Berufstätigen mit ihrem aktuellen Job zufrieden sind, würde jeder Vierte gern im Ausland arbeiten, wenn er das nötige Geld dafür hätte. Damit steht der Wunsch nach internationaler Erfahrung in diesem Jahr auf Platz eins der Karrierewünsche der Deutschen.

Für diese Möglichkeit würden sie sogar einen Kredit aufnehmen. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Online-Umfrage im Auftrag der CreditPlus Bank. Die Prioritäten der Arbeitnehmer haben sich verschoben: 24 Prozent der Deutschen würden in diesem Jahr am liebsten ihre Karriere durch einen Arbeitsaufenthalt im Ausland beflügeln. An zweiter Stelle der Prioritätenliste steht der Wunsch nach einem Sprachkurs (22 Prozent).

Gegenüber der internationalen Erfahrung hat die Selbstständigkeit an Bedeutung verloren. Während  2015 die Gründung eines eigenen Unternehmens mit 30 Prozent noch die Wunschliste anführte, haben in diesem Jahr nur 22 Prozent den Willen, der eigene Chef zu sein.  Diese Verschiebung innerhalb der Top-3-Karrierewünsche steht exemplarisch für das gestiegene Bedürfnis nach Selbstoptimierung durch Weiterbildung, das sich wie ein roter Faden durch die weiteren Positionen der Karriere-Wunschliste zieht. So wollten mehr Berufstätige als im Vorjahr eine Aus- und Weiterbildung machen, ein Fach- oder Hochschulstudium aufnehmen oder für die persönliche Weiterentwicklung ein Sabbatical einlegen. Um die Weiterbildungsziele schnell zu erreichen, kommt auch ein Kredit in Frage.

Mobile-Banking entwickelt sich weltweit zum entscheidenden Kanal für Bankgeschäfte und trägt wesentlich zu einer hohen Kundenloyalität bei. Über keinen anderen Kanal äußern sich Privatkunden nach Interaktionen so positiv wie über eine App oder eine mobile Webseite.

Das ergab die weltweite Befragung von rund 115.000 Privatkunden in 17 Ländern, darunter 9.800 in Deutschland, die die internationale Managementberatung Bain & Company im Rahmen ihrer Studie "Loyalität im Privatkundengeschäft: Banken machen mobil" durchgeführt hat.   In Deutschland ist der Anteil mobiler Interaktionen zwischen Kunde und Bank zwischen 2012 und 2015 von nahezu null auf rund 20 Prozent gestiegen. Im Gegenzug ging vor allem der Anteil des Online-Bankings zurück. Insbesondere die junge Generation nutzt ihr Smartphone zunehmend für Bankgeschäfte. In Deutschland setzen inzwischen mehr als 60 Prozent der 18- bis 24-Jährigen auf Mobile-Banking. 

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