Getestet: Baumkuchen

Der beste kommt aus Salzwedel

(Helmut Harff) Meine erste Begegnung mit Baumkuchen liegt rund 40 Jahre zurück. Damals leistete ich meinen Wehrdienst in der Nähe der Fachwerkstadt Salzwedel ab. Entgegen dem Klischee gingen wir Soldaten nicht nur in die Kneipe,  sondern auch ins Café.

Schuld daran war eine, nein die Salzwedeler Spezialität – dem Baumkuchen. Seit dem liebe ich dieses auf ungewöhnlich hergestellte Backwerk. Ich habe Baumkuchen schon an vielen Orten und bei vielen Bäckern gekostet. Doch es ist keine Übertreibung, der aus Salzwedel ist für mich der beste Baumkuchen.

Das liegt daran, dass noch heute  Salzwedel die leckeren Baumkuchen nach überlieferter Rezeptur von Hand am offenen Feuer gebacken werden. Während sich die Walze langsam und regelmäßig vor dem offenen Feuer dreht, trägt der Baumkuchenbäcker in dünnen Lagen per Hand die Baumkuchenmasse, bestehend aus Mehl, Butter, Zucker, frische Eier und Vanille, mit einer Kelle auf. Durch das Abtropfen des Teiges entsteht die wellenförmige Kontur.

Sie macht jeden Salzwedeler Baumkuchen zu einem echten Unikat. Die Baumkuchen werden anschließend je nach Geschmack mit Fondant, Kuvertüre, Vollmilch oder weißer Schokolade überzogen.

Mein Favorit ist seit 40 Jahren der Salzwedeler Baumkuchen mit einem Kuvertüre-Überzug.

Bewertung:  5 von 5 Sterne

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