Autopanne im Urlaub

In diesen Ländern ist wird es am teuersten

Nirgendwo ist es teurer, abgeschleppt zu werden, als in Norwegen. Mit durchschnittlich 560 Euro schlägt der Abschleppvorgang im nördlichsten Land Europas nieder.

Das geht aus einer Untersuchung des digitalen Automobilclubs JimDrive hervor, für die die durchschnittlichen Abschleppkosten in 40 Ländern ermittelt wurden.

Glück im Unglück hat, wer in Litauen liegen bleibt: Mit 135 Euro fallen die Kosten mehr als vier Mal günstiger aus. Deutschland liegt im Kostenvergleich im Mittelfeld und nimmt den 13. Platz ein - hierzulande werden durchschnittlich 175 Euro fürs Abschleppen fällig.

Auch in unseren Nachbarländern gibt es große preisliche Unterschiede für Liegengebliebene: In Polen ist das Abschleppen mit 155 Euro recht günstig. In Frankreich mit 270 Euro rund 100 Euro teurer als in Deutschland. Auch in den Niederlanden (200 Euro), in Österreich sowie in der Schweiz (beide 245 Euro) muss für den Abtransport tief in die Tasche gegriffen werden.

Deutschland unterm europäischen Durchschnitt


In Deutschland ist das Abschleppen 50 Euro günstiger als im europäischen Durchschnitt, der bei 225,50 Euro liegt. Insgesamt liegen 14 Länder über dem Durchschnitt.

Die beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen weisen größtenteils unterdurchschnittliche Preise auf. Wer kein Mitglied in einem Automobilclub ist, zahlt in Griechenland und Spanien mit 170 Euro fünf Euro weniger als in Deutschland. In Italien sind es mit 180 Euro nur fünf mehr - in Kroatien mit 195 Euro 20 Euro mehr als in Deutschland.

Teuer wird es hingegen in der Türkei (265 Euro), Skandinavien (315 bis 560 Euro) und dem Balkan (220 bis 280 Euro).

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