Wirtschafts-News vom 8. Februar 2017

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Ab sofort benötigen auch ausländische Fahrzeuge in Paris eine Umweltplakette („Crit’Air-Vignette“). Darauf weist der ACE, Deutschlands zweitgrößter Autoclub, hin und bezieht sich auf die französische Zentrale für Tourismus. Diese hatte auf ihrer Website bekannt gegeben, dass die Vignettenpflicht für ausländische Fahrzeuge „ab der Öffnung der mehrsprachigen Webseite zur Bestellung der "Crit'Air-Vignette" gilt.

Diese sei ab sofort verfügbar. Laut ACE ist die Bestellung momentan jedoch nur auf Französisch oder Englisch möglich. Die Crit’Air-Vignette kostet 3,50 Euro plus Versand, insgesamt also 4,80 Euro. Der ACE rät dazu, die Vignette nur auf der offiziellen Seite des französischen Umweltministeriums zu bestellen.  Wer die Umweltplaketten-Pflicht nicht beachtet, muss mit 68 Euro Strafe rechnen. Der ACE geht zwar von einer straffreien Übergangsfrist aus. Wer jedoch in den kommenden Wochen einen Paris-Urlaub mit dem Auto plant, sollte ab sofort eine Plakette bestellen. Der ACE weist auch darauf hin, dass die deutsche Umweltplakette nicht gilt. Stattdessen gibt es fünf Kategorien, bisher ist die Zufahrt in die Umweltzone von Paris mit allen Kategorien erlaubt.

Im Toyota Werk Motomachi in Toyota City sind ab sofort zwei Gabelstapler mit Brennstoffzellenantrieb im Einsatz. Die von der Toyota Industries Corporation produzierten Fahrzeuge bieten die gleichen Vorteile wie Pkw mit Brennstoffzellenantrieb:

Sie weisen ausgezeichnete Umwelteigenschaften aus, weil sie weder CO2 noch Schadstoffe emittieren, und sie sind sehr praktisch, weil sie sich in nur rund drei Minuten auftanken lassen. Darüber hinaus eigen sich die Brennstoffzellen-Gabelstapler durch ihre Fähigkeit, Elektrizität zu produzieren, auch als Notstromaggregat für Notfälle.

Toyota will konventionell angetriebene Gabelstapler in den Automobilwerken durch Fahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb ersetzen, um die CO2-Emissionen in der Fahrzeugproduktion zu verringern. Den Anfang macht der Standort Motomachi. Nach den ersten beiden Gabelstaplern in diesem Jahr sollen 2018 weitere rund 20 Fahrzeuge folgen; bis 2020 soll die Zahl der Brennstoffzellen-Gabelstapler auf 170 bis 180 Einheiten steigen. Die Senkung der CO2-Emissionen in der Fahrzeugproduktion ist Teil der Toyota Environmental Challenge 2050, mit der das Unternehmen die Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit in Fahrzeugfertigung und -nutzung weiter verbessern will; der Einsatz von Wasserstoff als Energieträger spielt dabei eine wichtige Rolle. 

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