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Strom auf dem Land teurer als in der Stadt

Verivox rechnete nach

Die Bewohner ländlicher Regionen zahlen im bundesdeutschen Durchschnitt aktuell rund 2 Prozent mehr für Strom als Verbraucher in städtischen Gegenden.

Besonders groß sind die Unterschiede in Mecklenburg-Vorpommern. Hier zahlt eine Familie auf dem Land bis zu 16 Prozent mehr für Strom, was Mehrkosten von bis zu 177 Euro im Jahr entspricht. Aber auch im Saarland, Brandenburg und Baden-Württemberg ist das Stadt-Land-Gefälle überdurchschnittlich hoch. Das hat eine Analyse der Tarifexperten von Verivox ergeben.

Preisunterschiede in den neuen Bundesländern stärker ausgeprägt

Ein Musterhaushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 4.000 Kilowattstunden (kWh) bezahlt in ländlichen Gegenden durchschnittlich 1.138 Euro im Jahr. Der bundesweite Durchschnitt in urbanen Gebieten liegt bei 1.121 Euro und damit rund 2 Prozent niedriger.

Werden nur die neuen Bundesländer betrachtet, steigt der Preisunterschied auf über 4 Prozent an – in Mecklenburg-Vorpommern sind es sogar über 16 Prozent: Stadtbewohner bezahlen hier durchschnittlich 1.076 Euro, während auf dem Land 1.252 Euro fällig werden. Vergleichsweise hoch sind die Unterschiede auch im Saarland und Brandenburg (6 Prozent).

Aber nicht in jedem Bundesland ist Strom auf dem Land teurer. Günstiger als in der Stadt haben es die Bewohner ländlicher Gebiete in Hessen (- 4 Prozent), Bayern (- 2 Prozent) und Thüringen (- 0,3 Prozent).

Stadt-Land-Gefälle: Netzausbau, Ökostrom, Einwohnerdichte

Ein Grund für das Stadt-Land-Gefälle sind die unterschiedlichen Netzentgelte, die immerhin ein Viertel des Strompreises ausmachen. Da auf dem Land und insbesondere in den neuen Bundesländern die Einwohnerdichte gering ist, verteilen sich hier die Netzkosten auf tendenziell weniger Einwohner.

Auch die Herausforderungen der Energiewende spielen eine Rolle: „Windräder oder Solaranlagen werden besonders oft in ländlichen Gebieten gebaut und die Netzkosten werden von den Verbrauchern des örtlichen Verteilnetzes getragen“, erklärt Mathias Köster-Niechziol, Energieexperte bei Verivox.

 


Veröffentlicht am: 15.05.2017

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