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27.06.2017

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Unser täglich Brot

… ist für uns selbstverständlich

Es sind wohl nicht mehr die meisten Menschen, die ihr Brot segnen oder das Vaterunser  beten in dem es heißt: Unser täglich Brot gib uns heute. Und doch, Brot ist immer noch eines, wenn nicht das beliebteste Lebensmittel von uns Deutschen. Es gibt wohl kein Land, in dem es so viele Brotsorten gibt, wie in Deutschland.

Da liegt es nahe, dass es einen Tag gibt, an dem das Brot gefeiert wird, an dem sich aber auch die handwerklich tätigen Bäcker feiern. Es ist der Tag des Deutschen Brotes, der am heutigen 16. Mai nun zum fünften Mal begangen wird. Selbstverständlich sind auch die Genussmaenner auf der Gala in Berlin wie jedes Jahr dabei. Dort werden sich wieder unzählige Bäcker und die deutsche Bäcker-Nationalmannschaft präsentieren. Auch der „Botschafter des Deutschen Brotes“ des Jahres wird gekürt. Dieses Jahr fiel die Wahl des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks auf den Schauspieler Simon Licht, bekannt aus der TV-Serie „Laible und Frisch“. In der Koproduktion des SWR und Schwabenlandfilm verkörpert er die Hauptrolle des Bäckers „Manfred Frisch“.

Doch die eigentlichen Stars des Abend sind selbstverständlich die unterschiedlichsten Brote, die nicht nur bestaunt, sondern auch verkostet werden können. Doch wenn man ehrlich ist, so sind die meisten der präsentierten Brote nicht so ganz frisch. Und genau das lieben wir Brotfans – den Geruch und vor allem den Geschmack von handwerklich hergestelltem Brot. Darauf leckere Butter oder Schmalz und wir sind glücklich. Da kann auch ein Sternekoch nicht mithalten.

Zum Tag des Deutschen Brotes gehört es leider auch, dass nicht nur ein Klagelied angestimmt wird. Das eine Lied hat den mangelnden Nachwuchs zum Inhalt. Der Beruf eines Bäckers gehört nur für wenige Jugendliche zu den Wunschberufen. Das hat eben auch zur Folge, dass es bei vielen Bäckereien am Nachwuchs fehlt, der den Handwerksbetrieb einmal übernimmt. Und da erklingt schon das zweite Klagelied. Das handelt vom Bäckereisterben. Und das ist wirklich dramatisch, denn mit jeder geschlossenen Backstube verschwindet etwas von der nicht umsonst so oft gelobten Vielfalt des deutschen Brotes.

Am Bäckereisterben sind nicht nur die schuld, die ihr Brot im Backshop oder im Supermarkt kaufen. Auch die, die so gern im Bio-Supermarkt kaufen, kaufen in viel zu vielen Fällen kein handwerklich hergestelltes Brot.

Handwerklich hergestelltes Brot braucht keine lange Zutatenliste, wird – trotz moderner Maschinen und Öfen – nach alter Meistersitte hergestellt. Es ist nicht nur gesund, es schmeckt auch besser und hält länger als die Laibe aus einer Brotfabrik.

Doch nun genug über das Brot geschrieben, jetzt habe ich Hunger – auf ein frischen Bäckerbrötchen zum Frühstück.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Frühstück – und immer frisches Bäckerbrot im Haus.

 


Veröffentlicht am: 15.05.2017

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