Wirtschafts-News vom 11. Juli 2017

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Mit einem Zuwachs von elf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zieht Toyota Motor Europe eine positive Halbjahresbilanz. In den ersten sechs Monaten 2017 hat das Unternehmen 527.000 Fahrzeuge der Marken Toyota und Lexus in Europa verkauft und seinen Marktanteil um 0,3 Prozentpunkte auf 4,9 Prozent gesteigert.

Weiter wachsender Beliebtheit erfreuen sich dabei vor allem die Hybridfahrzeuge: Deren Absatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 44 Prozent auf 208.300 Einheiten. Der Anteil der Hybridfahrzeuge am Gesamtabsatz der Marken in Europa erreicht damit inzwischen 40 Prozent; in Westeuropa entscheidet sich sogar jeder zweite Kunde für ein Fahrzeug mit Hybridantrieb. Bei Lexus wählten europaweit 63 Prozent aller Käufer ein Modell mit Hybridantrieb, in Westeuropa liegt dieser Anteil bei 99 Prozent.

Wichtiger Wachstumstreiber im ersten Halbjahr war der neue Toyota C-HR , der mit 68.700 verkauften Einheiten zum zweiterfolgreichsten Modell des Toyota Portfolios aufstieg. 80 Prozent der Kunden entschieden sich dabei für die Hybridvariante des neuen Crossovers. Auch der Yaris Hybrid, der RAV4 Hybrid sowie die neuen Modellgenerationen von Hilux  leisteten einen wichtigen Beitrag zur starken Absatzentwicklung von Toyota in Europa. Toyota ist auch im zweiten Quartal stärker als der europäische Gesamtmarkt gewachsen.

Es ist eine gute Verbesserung, aber noch kein Durchbruch: Die LBS West hat die vom Bundesrat bestätigte Anhebung der Riester-Grundzulage um 13,6 Prozent ab 2018 auf dann 175 Euro begrüßt. Es sei „ein klares Signal der Politik, die staatlich geförderte Altersvorsorge mit Immobilien zu stärken".

Doch dieser Schritt gehe noch nicht weit genug. Gerade für junge Familien müsse es gezielte Unterstützung bei der Finanzierung von Wohneigentum geben. Aufgrund der weiterhin hohen Kinderzuschüsse - bis zu 300 Euro pro Jahr und Kind - helfe Wohn-Riester den Familien. Das sei besonders wichtig, so die LBS West, denn "Familien mit Kindern sind derzeit häufig die Verlierer am Wohnungsmarkt". Die Immobilienpreise in einigen Städten und Regionen seien für diese Zielgruppe vielfach nicht mehr bezahlbar. "Häufig scheitert es am Eigenkapital", so das Unternehmen. "Da müssen man weiter an Lösungen arbeiten - über Riester, Bausparen und auch andere Förderoptionen."  Wohn-Riester ist bei neuen Kunden seit einigen Jahren die erfolgreichste Form der Riester-Variante:

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