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23.09.2017

 

 

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Schwankende Preise

So lässt sich je nach Uhrzeit, Wochentag und Monat Geld sparen

Kauflust und Hunger sind die wohl ungeduldigsten Shopping-Begleiter. Preisbewusste Verbraucher sollten jedoch spontanes Verlangen unterdrücken und auf Weitsicht setzen. Denn im Takt der Tageszeiten, Wochentage und Jahreszeiten schwanken die Preise gehörig: Ob Online, Einzelhandel oder Wochenmarkt, dahinter stecken ausgeklügelte Preisstrategien der Händler.

Deshalb lohnt sich auch abseits der populären Schlussverkäufe ein genauer Blick, etwa auf die Uhrzeit oder den Kalender. Der Einkaufsexperte und Mit-Gründer der smarten Shopping-App Bring! Marco Cerqui verrät, wann sich mit größeren und kleineren Anschaffungen Geld sparen lässt:

Sparen zur richtigen Tageszeit: Abendstund hat Gold im Mund


Wenn der Ladenschluss naht und die Besucherströme verebben, lohnt der Weg in den Super- oder auch auf den Wochenmarkt. "Verderbliche Ware, wie Fleisch, Obst und Gemüse, oder Brot, lockt dann mit satten Rabatten, bevor sie nicht mehr verkauft werden darf. Mit Apps wie Too Good To Go oder ResQ Club sparen Großstädter beim späten Dinner, denn dort bieten Restaurants ihre unverkauften Gerichte kurz vorm Zapfenstreich zum Kleinstpreis an", so Marco Cerqui. Der Feierabend lohnt sich ebenfalls für Pendler: Benzin ist zwischen 18 und 19 Uhr am günstigsten. Wo genau sich das Tanken in der Nähe lohnt, verrät zum Beispiel der Spritpreismonitor.
 
Einkauf nach Wochenplan: Vorsicht vor Black Friday und Cyber Monday


Zu Wochenbeginn, wenn die neuen Drogerie-Prospekte gelten, sollten Sparfüchse schnell sein. Reduzierte Produkte sind gegen Ende der Woche oft schon ausverkauft. Der Einkaufsexperte: "Ihre Einkaufsplanung macht ein Großteil der Nutzer unserer Shopping-App Bring! am Samstagvormittag. Ab Freitag locken Supermärkte nämlich mit gezielten Angeboten, schließlich verzeichnen sie am Wochenende 40 Prozent ihres Umsatzes." Um dann den Überblick über die aktuellen Prospekte zu behalten, helfen Apps wie  kaufDA. Hochkonjunktur herrscht dann auch beim Online-Shopping, weswegen es teuer werden kann. Werktags fallen die Preise etwa für Kosmetik, Elektronik und Schuhe.

Vorsicht beim Trend Black Friday und Cyber Monday: laut Verbraucherschützern sind die dann angepriesenen Discounts nicht unbedingt günstiger als zu anderen Zeiten. Am Dienstagvormittag ist die beste Zeit, um online Flüge zu buchen. Im Vergleich zum Samstag lassen sich dann bis zu zwölf Prozent sparen.
 
Günstig durchs Jahr: Preisstürze bei Großanschaffungen in der Nach-Saison

Wenn es kalt und nass wird, landet Schokolade viel häufiger auf der Einkaufsliste der Bring!-Nutzer. Marco Cerqui empfiehlt: "Bei den Kaufgelüsten lohnt sich Zurückhaltung angesichts der großen Preisschwankungen im Laufe des Jahres. Verbraucher mit Weitblick orientieren sich an Sparkalendern, die je nach Datenquelle die Preistrends zeigen". Die generelle Empfehlung für größere Anschaffungen: kaufen, wenn es nicht gebraucht wird. Im Frühling werden Wintersport-Artikel reduziert und die Urlaubszeit im Sommer veranlasst Möbelhäuser zu spannenden Angeboten, die in den Laden locken. Saisonales Einkaufen lohnt sich wiederum bei Obst und Gemüse. Je wärmer es wird und die Sommersaison näher rückt, desto öfter enthalten die Einkaufslisten von Bring! etwa Gurken, Tomaten und Mais. Der Saisonkalender des Bundeszentrum für Ernährung gibt einen Überblick darüber, wann heimische, aber auch exotische Gewächse gerade der Umwelt und dem Geldbeutel zuliebe empfehlenswert sind.
 
Fazit: Händler-Strategien durchschauen und Preisschwankungen umgehen

Die Preise vieler Produkte unterliegen verschiedenen Konjunkturen, die von den Händlern gestaltet werden. Als Faustregel gilt: die Nachfrage bestimmt den Preis und der Preis bestimmt die Nachfrage. Deshalb sind sehr begehrte Neuerscheinungen meist teurer und Ladenhüter besonders günstig. Wiederum nutzen Händler niedrige Preise dazu, um Käufer auch zu ungewöhnlichen Tageszeiten zum Kaufen zu animieren. In Online-Shops finden sich deshalb nachts oft saftige Preisnachlässe. Den meisten Umsatz machen sie am Wochenende, dann können Schnäppchenjäger selten mit Niedrigpreisen rechnen. "Wenn Verbraucher diese Strategien verstehen und einige der Tricks miteinander kombinieren, können sie damit langfristig einiges sparen", motiviert der Shopping-App-Experte Marco Cerqui.

Foto: Pixabay

 


Veröffentlicht am: 13.07.2017

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