Wirtschafts-News vom 3. August 2017

Michael Weyland informiert

(Michael Weyland) Die eigene Praxis digital aufstellen – ein Ziel für viele Mediziner in Deutschland. Schließlich versprechen Softwarehersteller effizienteres Arbeiten und mehr Zeit für den Patienten. Vor allem die Spracherkennung ist da ein sinnvoller Weg, händische Arbeit zu sparen und zugleich die Qualität zu verbessern – doch die Umsetzung ist nicht immer leicht.

Dipl.-Med. Yves Demandt, Chirurg aus Rostock, hat die Spracherkennung verschiedener Anbieter getestet. Mit Dragon Medical Practice von Nuance war er schlussendlich erfolgreich und seine Patienten sind mehr als zufrieden.

Die Herausforderung in der chirurgischen Facharztambulanz in Rostock bestand darin, die gesprochenen Befehle mit der Spracherkennung so umzusetzen, dass der Text im Praxissystem Duria auch an der richtigen Stelle eingefügt wird. Und genau diese Funktionen programmierte der Systempartner mit tatkräftiger Unterstützung durch Nuance. „Für mich ging das Ganze ziemlich geräuschlos ab“, erinnert sich Yves Demandt. „Nach 20 Minuten Einarbeitungszeit konnte ich loslegen.“

Spracherkennung hat einen großen Vorteil: Der Arzt kann zugleich diktieren und sich voll auf den Patienten konzentrieren. Dabei ist es wichtig, dass die Software Hintergrundgeräusche wirksam ausblendet. Im Patientengespräch oder nach einer Operation kann der Arzt so direkt in die digitale Patientenakte diktieren „So habe ich alle wichtigen Informationen schnell im System“, sagt Yves Demandt. „Sollte der Patienten in der Behandlung auf einen Irrtum hinweisen oder etwas ergänzen, dann korrigiere ich es sofort.

Wenig Kosten, kaum Verpflichtungen bei vollem Fahrvergnügen, dabei noch schonend für Umwelt und entlastend für den ungeliebten Großstadtverkehr: Car-Sharing hat viele Vorteile. Avanciert das eigene Auto also zum Auslaufmodell?

Nein, wie aktuelle Ergebnisse aus der repräsentativen Studie b4p der fünf großen Medienhäuser Axel Springer SE, Bauer Media Group, Funke Mediengruppe, Gruner + Jahr und Hubert Burda Media zeigen.

Demnach haben gerade einmal zwei Prozent aller Führerscheinbesitzer schon mal Car-Sharing genutzt oder sind sogar regelmäßig Kunden von Anbietern wie car2go oder DriveNow. Das entspricht rund einer Million Deutschen, die Car-Sharing bereits nutzen und das auch in Zukunft tun wollen. Hinzu kommen 7,55 Millionen Autofahrer, die noch keinen Kontakt mit Car-Sharing hatten, sich aber gut vorstellen können, diese moderne Form der Mobilität einmal zu nutzen.  Für rund 84 Prozent der deutschen Autofahrer ist Car-Sharing derzeit kein attraktives Mobilitätskonzept.

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