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Gut vorbereitet in die Unterwasserwelt

Worauf Tauchurlauber bei der Planung und beim ersten Tauchgang achten sollten

Schwerelos inmitten bunter Fische: Tauchen ist ein beeindruckendes Erlebnis. Doch vor einem gelungenen und sicheren Tauchurlaub steht eine sorgfältige Vorbereitung. Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV, gibt Tipps zur Planung und erklärt, was es während der Reise zu beachten gilt.

Voraussetzung: Tauchkurs


Wer im Urlaub tauchen möchte, benötigt eine entsprechende Ausbildung. Tauchschulen gibt es sowohl in Deutschland als auch in den meisten Urlaubsländern. Wer die Ausbildung im Urlaub plant, sollte sich vorab über die Qualität der Tauchschulen vor Ort informieren, empfiehlt Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV. Denn um mögliche gesundheitliche Gefahren beim Tauchen zu vermeiden, ist eine gute und gründliche Ausbildung wichtig.

Bei den Kursen geht es nicht nur um das Beherrschen der Ausrüstung, sondern auch um die Verhaltens- und Kommunikationsregeln unter Wasser. Professionelle Anbieter sind beispielsweise im Verband deutscher Sporttaucher (www.vdst.de) organisiert, der in Deutschland und weltweit Kurse anbietet. Internationale Organisationen wie CMAS (www.cmas.org), PADI (www.padi.com) oder SSI (www.divessi.com) helfen ebenfalls bei der Wahl eines seriösen Anbieters.

Nah oder fern: Auswahl des Urlaubsortes


Gerade Tauchanfänger sollten sich die Wahl des Reiselandes gut überlegen. „Es gibt viele Tauchgebiete mit einer beeindruckenden Unterwasserwelt, aber besonders Einsteiger sollten darauf achten, dass die Gewässer eher flach und angenehm temperiert sind“, so die ERV Reiseexpertin. Das Great Barrier Reef vor der Küste Australiens ist für den ersten Tauchgang zum Beispiel perfekt geeignet. Auch das Rote Meer oder die Malediven versprechen ein unvergessliches Taucherlebnis. Wer eine weite Anreise für den ersten Tauchgang vermeiden möchte, der findet beispielsweise auch in Österreich, in Kroatien, auf den Balearen oder den griechischen Inseln gute Bedingungen. Hier empfehlen sich aber eher die Sommermonate, selbst in Griechenland kann es im Winter recht kühl werden.

Tauglichkeitsuntersuchung

Tauchen ist eine physische und mentale Belastungsprobe. Daher sollte nur derjenige tauchen, der körperlich fit ist. Für Menschen, die unter Asthma, Herz-Kreislauferkrankungen, Epilepsie oder Diabetes leiden, könnte ein Tauchgang kritisch sein. Zukünftige Taucher sollten sich deshalb noch vor der Planung des ersten Tauchurlaubes einer sogenannten Tauglichkeitsuntersuchung unterziehen. Zwar verlangen nicht alle Tauchschulen einen entsprechenden Nachweis, dennoch ist die Untersuchung empfehlenswert. Zu ihr gehören unter anderem ein Ruhe-EKG und ein Lungenfunktionstest. Wer sich vorab informieren möchte, welche Vorerkrankungen Tauchen schwierig machen, findet auf der Webseite der Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin (www.gtuem.org) nähere Angaben. Dort gibt es auch eine Liste mit Ärzten in Deutschland, die eine Tauglichkeitsuntersuchung durchführen. Ansonsten ist der Hausarzt der richtige Ansprechpartner.

Nichts überstürzen

Am Urlaubsort angekommen und gleich los zum ersten Tauchgang? „Gerade Tauchanfänger sollten es ruhig angehen lassen“, so Birgit Dreyer: Sie empfiehlt, sich zunächst an das Tauchrevier und die Tauchschule zu gewöhnen und, wer ohne Tauchpartner unterwegs ist, den „Dive Buddy“ kennenzulernen. Wer bereits in Deutschland seinen Tauchschein erworben hat, darf zwar ohne Tauchlehrer tauchen. Doch gerade in fremden Gewässern ist es sinnvoll, die ersten Tauchgänge mit einem erfahrenen Tauchlehrer durchzuführen.

Wichtig: Vor dem Rückflug zwingend eine Ruhepause einhalten. So kann die Sauerstoffsättigung im Körper wieder auf den Normalzustand kommen. Bei einem einzigen Tauchgang vor der Heimreise sollte die Pause 12 Stunden, bei mehreren Tauchgängen zwischen 36 und 48 Stunden liegen.

„Besonders bei größeren oder kostspieligeren Reisen wie etwa einer Tauchreise ist es zudem ratsam, eine entsprechende Reiserücktrittsversicherung abzuschließen. Denn sollte etwas dazwischen kommen, bleibt der Urlauber sonst auf den meist recht hohen Stornokosten sitzen“, ergänzt Birgit Dreyer. Und für den Fall, dass während des Urlaubs etwas passiert, sollte auch eine Reisekrankenversicherung mit ins Gepäck.

Quelle: ERGO Group

 


Veröffentlicht am: 11.10.2017

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