Wirtschafts-News vom 30. November 2017

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Mit autosan CLASSIC startet eine neue Versicherung für historische Fahrzeuge, die für diese besondere Kundengruppe mehrere handfeste Vorteile bietet. So werden Fahrzeugbesitzer im Schadenfall hinsichtlich Qualität von Ersatzteilen und Handwerksleistungen sowie historischer Korrektheit der Instandsetzung beraten.

Die 150-Prozent-Regel rettet auch Liebhaberstücke, die sonst als Totalschäden gelten würden. Die Nutzung historischer Fahrzeuge ist nicht mit der Nutzung moderner Alltagsfahrzeuge vergleichbar. Durch den maßvollen und sorgsamen Umgang mit den Klassikern ergeben sich reduzierte Risiken, aus denen sich günstigere Versicherungstarife ableiten lassen. Allerdings nur dann, wenn die historischen Fahrzeuge bei hierauf spezialisierten Unternehmen versichert sind. In diesem Markt agiert nun die neue Spezialversicherung, die am 2. November 2017 startete. Bei der Versicherung historischer Fahrzeuge geht es um mehr, als im Schadenfall die Rechnung der instand setzenden Werkstatt zu begleichen. In vielen Fällen ist der Hersteller oder Importeur nicht mehr existent oder hat die Ersatzteilversorgung eingestellt. Die Qualität von Ersatzteilen alternativer Anbieter liegt nicht immer auf dem für die wertvollen historischen Fahrzeuge erforderlichen Niveau. Folgerichtig wird autosan CLASSIC Fahrzeugbesitzer auf Wunsch und kostenfrei vor der Instandsetzung des Schadens beraten, welche Arbeiten mit welchen Ersatzteilen in welcher Werkstatt die für das jeweilige Fahrzeug beste Lösung darstellen. Dabei geht es allein um handwerkliche Qualität und historische Korrektheit, also um Wiederherstellung und Werterhalt des historischen Fahrzeugs. 

Wer in sozialen Netzwerken unterwegs ist der findet oft Fotos von Mahlzeiten. Teilweise von Selbstgekochtem, teilweise aus Restaurants. Letzteres kann aber zu Problemen führen, manche Restaurantinhaber verbieten solche Fotos. Zu Recht?

In der Tat kann laut einer Information der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) die Veröffentlichung von Essensfotos problematisch sein, wenn das Posten das Urheberrecht verletzt. Ein Urheberrecht an einem servierten Essen besteht jedoch nur dann, wenn es so aufwendig angerichtet ist, dass es einem Kunstwerk gleichkommt. In einem Sterne-Restaurant ist das durchaus denkbar. Hier ist daher Vorsicht geboten, denn es droht eine teure Abmahnung. Beim Italiener um die Ecke ist das eher unwahrscheinlich. Das Fotografieren des Essens und Posten der Bilder kann aber auch aus einem anderen Grund unzulässig sein: Der Wirt hat im Restaurant nämlich das Hausrecht. Er kann selbst bestimmen, was Gäste in seinen Geschäftsräumen tun dürfen und was nicht. Sowohl das Fotografieren des Essens als auch das Verbreiten der Bilder darf er verbieten.

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