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Morgengruß von Helmut Harff: Mein Pflaumentoffel

... steht seit heute auf meinem Schreibtisch

Sie kennen den Pflaumentoffel nicht? Dann sind Sie kein Sachse, zumindest kein Dresdner und Sie haben sicherlich auch noch nicht den Dresdner Striezelmarkt – den Weihnachmarkt auf dem Altmarkt unweit der Kreuzkirche - besucht.

Warum? Weil der Pflaumentoffel - ein aus Trockenpflaumen zusammengestecktes Männlein - ein typisches Symbol für die Dresdner Weihnacht und insbesondere für den Dresdner Striezelmarkt ist. Ja, gestern gab es einen Redaktionsausflug in die sächsische Hauptstadt und Weihnachtsmärkte satt. Wir besuchten drei der Weihnachtsmärkte, Elbflorenz hat aber noch einige mehr zu bieten. Doch irgendwann sind die Füße müde, der Bauch voll und ein größeres Loch im Geldbeutel.  

Für mich zählen die Weihnachtsmärkte in der Dresdner Altstadt zu dem schönsten, die ich überhaupt kenne. Die Märkte um die Hauptkirchen Dresdens – der Frauenkirche und der Kreuzkirche – sind nicht laut, eher besinnlich. Es gibt viele sächsische Spezialitäten, schließlich stammen rund 80 Prozent der Händler aus dem Freistaat. Da sind neben dem Pflaumentoffel vor allem Dresdner Stollen in allen Geschmacksrichtungen. Dazu zählt auch der namensgebende Striezel – ein mit Mohn gefüllter Stollen. Übrigens: In diesem Jahr öffnet der Dresdner Striezelmarkt zum 583. Mal seine Pforten. Das geschah übrigens 1434 erstmals. Damals gab es einen eintägigen Fleischmarkt, auf dem sich die Bewohner nach den vorweihnachtlichen Fastentagen ihren Weihnachtsbraten auswählen konnten.

Doch in der Dresdener Altstadt zieht nicht nur der Striezelmarkt die Menschen in seinen Bann. Vor der Kulisse der Frauenkirche kann man auf dem Weihnachtsmarkt „Advent auf dem Neumarkt“ wandeln und sich so richtig in Weihnachtsstimmung versetzen lassen. Noch spezieller ist die Location des mittelalterlichen Weihnachtsmarkts im zum Dresdener Schloss gehörendem Stallhof. Dort, wo einst große Reitturniere veranstaltet wurden, werden Leckereien und Kunsthandwerk angeboten, wie sie schon unsere Vorfahren genossen.

Drei Weihnachtsmärkte an einem Tag, da braucht es hin und wieder eine Auszeit. Was liegt gerade in der Weihnachtszeit näher, als den großen Kirchen einen Besuch abzustatten. Die Türen der Schlosskirche stand den Besuchern weit offen. Bei der Kreuzkirche hatten wir Glück. Wir drängelten uns vorbei an den Massen, die nach einem Konzert das Gotteshaus verließen. So viel Glück hatten wir leider bei der Frauenkirche nicht. Es empfiehlt sich, sich schon vorab über die Besuchszeiten der Kirchen zu informieren.

Ich kann einen Besuch Dresdens in der Vorweihnachtszeit – auch als Weihnachtsfeier – nur sehr empfehlen. Wer auf irgendwelche Fahrgeschäfte gut und gern verzichten kann, wer auf Genusstour ist, wer nach Weihnachtsgeschenken Ausschau halten möchte, wer erzgebirgische Schnitzkunst liebt,  für den ist Dresden in der Adventszeit ein Muss. Übrigens: Auf der anderen Elbseite, überragt vom Goldenen Reiter, lockt noch ein großer Weihnachtsmarkt.

Ich werde heute nur einen Kaffee frühstücken. Irgendwie hat der gestrige Weihnachtsausflug Spuren auf meinen Hüften hinterlassen.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück und viel Spaß auf dem Weihnachtsmarkt – wo auch immer.

 


Veröffentlicht am: 07.12.2017

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