Wirtschafts-News vom 8. Dezember 2017

(Michael Weyland) Mitsubishi Motors konnte die Neuzulassungen von Januar bis November um 18,3 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum steigern. Auf insgesamt 41.182 Zulassungen kam die Marke mit den drei Diamanten in den ersten elf Monaten des Jahres.

Inklusive Pick-up L200, der in der KBA-Zulassungsstatistik nicht geführt wird, verkaufte Mitsubishi in diesem Jahr bisher rund 42.800 Fahrzeuge. Der Marktanteil beträgt 1,3 Prozent. Meistverkaufte Fahrzeuge aus dem Mitsubishi Modellangebot waren der Kleinwagen Space Star mit rund 18.000 und das Kompakt-SUV ASX mit rund 11.500 Zulassungen.

Vom besonders klimafreundlichen Plug-in Hybrid Outlander wurden bis einschließlich November rund 2.100 Fahrzeuge verkauft. 56 Prozent aller in diesem Jahr neu zugelassenen Mitsubishi Fahrzeuge zählten zur Kategorie SUV. Die Mitsubishi Motors Corporation ist der älteste Automobil-Serienhersteller Japans. Bereits 1917 fertigte das Unternehmen das serienfähige Modell A in Kobe, es wurde von einem 2,8-Liter-Vierzylinder mit 35 PS angetrieben. 1921 begann die Produktion von Leichtlastwagen, 1934 entstand der erste Personenwagen mit Allradantrieb und Dieselmotor, der PX 33. Mit dem Geländewagen Pajero, dessen Wettbewerbsversion zwölf Mal die Rallye Paris Dakar gewann, hat Mitsubishi Geschichte geschrieben.

46 Prozent der mittelständischen Industrieunternehmen, die ihre Maschinen, Anlagen und Geräte über ihre Hausbank finanzieren, haben Probleme damit, das Institut von ihrer Investition zu überzeugen.

Helfen könnten neue Modelle, die Echtzeitdaten aus der Produktion in einen Zusammenhang zu den Finanzkennzahlen stellen. Das sind Ergebnisse der Studie "Industrieller Mittelstand und Finanzierung 4.0". Der digitale Mittelstandsfinanzierer creditshelf hat dafür zusammen mit der TU Darmstadt 187 Vorstände und Geschäftsführer befragt. Nahezu jeder zweite Industriebetrieb nimmt für neue Maschinen, Anlagen und Geräte Kredite bei seiner Hausbank auf - 46 Prozent ohne und 42 Prozent mit Stellung dinglicher Sicherheiten. Aber das funktioniert nicht immer: Insgesamt 46 Prozent dieser Unternehmen beklagen, ihre Bank lasse sich nur schwer von ihren Investitionsplänen überzeugen. Als "leicht" oder sogar "sehr leicht" bezeichnen jeweils lediglich drei Prozent der Firmen derartige Gespräche mit ihrer Hausbank.

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