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24.05.2018

 

 

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Morgengruß von Helmut Harff: Politiker gesucht

Wer soll es nun richten?

Martin Schulz lernt es nicht: Man kann nicht sagen, dass mit dem eigenen – wohl erzwungenen – Rücktritt, jede Personaldebatte in der Politik, zumindest aber in der SPD enden soll. Mit Verlaub, aber das ist absoluter Unsinn.

Nun ist es müßig, sich über Unsinniges aus der Politik aufzuregen. Doch tut man es nicht, so bekommt man ein politisches Personal, das man nun überhaupt nicht will. Das wäre ja auch nicht schlimm, wenn dieses politische Personal unser Leben nicht in weiten Teilen bestimmen würde.

Nun kann Schulz wollen was er will, die Personaldebatte geht weiter – vor allem in seiner Partei, aber auch in der CDU. Nicht Inhalte, sondern Namen bestimmen die politische Diskussion. Das ist nun etwas, was das Land, was wir genauso wie eine Pestepidemie brauchen. Was wir brauchen, sind fähige Menschen, die nicht zuerst an sich und dann an sich, dann an die Partei und irgendwann an uns, die Wähler, denken. Leider kann man sich solche Menschen nicht backen, man könnte es nur selber machen. Doch um den Job zum Beispiel als Minister in Berlin zu bekommen, müsste man ja zuerst an sich… - siehe oben.

Doch wir haben Politiker wie Schulz, der nach seiner 100-Prozent-Wahl erst einmal verkündete, dass er Kanzler der Bundesrepublik Deutschland werden will. Und unser noch amtierender Außenminister? Er weint Krokodilstränen, weil er bald für seine Auslandsreisen wieder selber bezahlen soll. Doch wen interessiert das?

Und dann sind da die in Politik, aber auch in den Medien, die feststellen, dass bei den für das Bundeskabinett gehandelten Personen keiner aus den ostdeutschen Ländern ist. Woher kommt Merkel noch gleich? Andere kritisieren, dass wahrscheinlich nicht genug Frauen wichtige Posten bekleiden. Welchem Geschlechts ist die Kanzlerin noch gleich?

Die Jugendverbände von SPD und CDU fordern mehr junge Leute auf den Ministersesseln. Klar, aus ihrer Sicht ist auch eine 45jährige Julia Klöckner schon alt. Das sieht Mutter Merkel sicher anders.

Doch mal ehrlich, haben Minister aus dem Osten so viel bessere Arbeit als solche aus dem Norden, Süden oder Westen gemacht? Taugt jemand als Minister nur deshalb mehr, weil er noch unter 35 ist? Ist Österreich ein besseres Land geworden, seit dem es einen jungen Mann als Kanzler hat? Wird die Politik dadurch besser, dass sie von Frauen dominiert wird? Ist Merkel eine bessere Kanzlerin als Kohl, als Schröder? Was brachte Magret Thatcher den Britten, was Golda Meir den Israelis, was Cristina Elisabet Fernández de Kirchner den Menschen in Argentinien?

Bei der Auswahl von Menschen, die Deutschland regieren, die unser Land voranbringen und die Gesellschaft zusammen halten sollen, darf  doch weder das Alter noch das Geschlecht eine wichtige Rolle spielen. Nicht einmal das Parteibuch darf über die Postenvergabe entscheiden. Einzig die Qualitäten des Menschen, seine fachliche und menschliche Eignung darf ausschlaggebend dafür sein, die Posten als Minister und Staatssekretäre zu vergeben.

Das kann nicht sein? Auf der kommunalen Ebene funktioniert das doch auch. Wie viele Menschen sind Bürgermeister, sind Stadt- und Gemeindevertreter ohne ein Parteibuch in der Hand. Manche sind jung, manche nicht mehr, mal sind es Männer, mal Frauen, mal Menschen, die man dem dritten Geschlecht zuordnet. Die meisten von ihnen machen eine gute Arbeit. Sonst könnten die sich auch gar nicht mehr auf die Straße trauen, denn sie leben Tür an Tür mit ihren Wählern.

Mir ist egal, ob ein Regierungsmitglied Kinder kriegen oder nur Kinder machen kann, ob er gerade aus dem Kindergarten kommt oder der Rollator-Fraktion angehört. Ich will dort nur eines sehen, Kompetenz und keine Ich-Typen.

Nun geht es nur um mich und mein Frühstück.

Ihnen wünsche ich ein genussvolles Sonntagsfrühstück.

 


Veröffentlicht am: 11.02.2018

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