Automobil-News vom 14. April 2018

Michael Weyland informiert...

Vor einigen Jahren habe ich mal im Spaß behauptet, moderne Autos seien eigentlich Computer auf Rädern. Das ist zwar nicht ganz richtig, aber ohne Computerunterstützung ginge in modernen Fahrzeugen mit Sicherheit kaum noch etwas. Beispiel: Der komplett neu entwickelte Ford Focus, der soeben in seiner vierten Generation vorgestellt wurde und der das umfassendste Angebot an Fahrer-Assistenzsystemen mitbringt, die es jemals in europäischen Baureihen des Herstellers gab. Und dazu ist nun mal jede Menge Elektronik nötig.



Schauen wir uns mal genauer an, was der neue Focus Neues in Sachen Assistenzsysteme zu bieten hat und beginnen wir mit dem neuen Ford Intelligent Drive Assist.  Bei diesem System wird die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage (ACC) – das steht für Adaptive Cruise Control - mit einem Stau-Assistenten einschließlich Stop & Go-Funktion und dem so genannten Fahrspur-Piloten gekoppelt. Hat man seinen Focus mit dem neuen 8-Gang-Automatikgetriebe geordert, ist ein müheloses, quasi automatisches Mitrollen im stockenden Verkehr garantiert.



Sehr angenehm finde ich auch die Verknüpfung mit dem Verkehrsschild-Erkennungssystem. So wird die Geschwindigkeit auf wechselnden Straßenabschnitten automatisch angepasst, das verhindert unnötige Knöllchen.

Hat man den Aktive Park-Assistent „Plus“ mit Ein- und Ausparkfunktion und teil-automatisierter Fahrzeugführung und das neue 8-Gang-Automatikgetriebe an Bord, werden beim Ein- und Ausparken die Brems- und Gaspedalbefehle vom System übernommen.  Neu in der Fahrzeugklasse des Focus ist auch der Ausweichassistent ESA (Evasive Steer Assistance) zu haben. Muss das Auto Hindernisse umfahren, hilft eine aktive Lenkunterstützung, eine Kollision zu vermeiden.



Im neuen Focus ist erstmals auch das Interaktive Fahrwerksystem mit elektronischer Dämpferreglung CCD (Continuously Controlled Damping) sowie eine Fahrmodus-Regelung optional zu haben. Die adaptiven LED-Scheinwerfer mit blendfreiem Fernlicht-Assistenten und kamerabasiertem Kurvenlicht sind zudem erstmalig in der Lage, Verkehrsschilder entlang der Fahrbahn und den Streckenverlauf bis zu 65 Meter im Voraus zu erkennen und den Scheinwerferkegel entsprechend anzupassen.



Damit wir uns aber nicht falsch verstehen. Über die genannten Systeme hinaus bietet die Baureihe noch eine ganze Reihe weiterer Assistenzsysteme, insgesamt sind es 17!

Fazit: Der komplett neu entwickelte Focus ist definitiv das technologisch kompetenteste und fortschrittlichste Kompaktmodell in der Geschichte von Ford Europa.

Fotos: Ford Werke GmbH/Ford of Europe

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