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Wein-, Natur- und Kulturgenuss

Auf Tour durch Mainz und Rheinhessen

Im größten Weinbaugebiet Deutschlands reifen vielfältige Weine und Sekte. Wanderer und Radfahrer können diese Weinregion auf gut ausgeschilderten Wegen entdecken, Vinotheken und Weinfeste besuchen.  Alte Weinkeller und die Landeshauptstadt Mainz mit ihrem Dom und Gutenberg-Erbe vermitteln Geschichtskultur.

Mainz und die Region Rheinhessen gehören seit einigen Jahren zum erlauchten Kreis der Great Wine Capitals, einem Netzwerk von bedeutenden Weinbaustädten und ihrer international bekannten Weinregionen. Der unerhörte Qualitätsaufschwung der letzten Jahre zeigt: Die Rheinhessenweine pflegen dieses anspruchsvolle Image durchaus zu Recht. Viele Weingüter bieten mit Gütesiegel ausgezeichnete Vinotheken, wo die Besucher sich entspannt durch das Weinsortiment probieren können und fachkundig nicht nur zum Wein- und Sektangebot beraten werden, sondern auch Hinweise auf Veranstaltungen und touristische Angebote der Umgebung erhalten.

Auch die zahlreichen, mit Gütesiegel ausgezeichneten Weinfeste in der Region bieten unter Nutzung der jeweiligen Örtlichkeit als Veranstaltungsort mit stilvoller Standgestaltung und einem Angebot regionaler und für die Saison typischer Speisen Urlaubserlebnisse. Auch für passende Übernachtungen ist gesorgt – sowohl bei Winzern als auch in stilvollen Hotels.  So ist z. B. in Westhofen in einer Winzervilla von 1899 und dem angrenzenden historischen Bauernhof aus dem Jahr 1630 nach aufwändiger Renovierung 2017 Hotel und Restaurant „GUT LEBEN am Morstein“ eröffnet worden und sehr zu empfehlen.

Für im Urlaub sportlich aktive Besucher bietet die Region vielfältige Wander- oder Radrouten: Auf gut beschilderten Themenrouten durch das rheinhessische Hügelland oder die rheinhessische Schweiz kann der Radfahrer die Weinregion entdecken. Ein dichtes, einheitlich beschildertes Radwegenetz bietet Radrouten für jeden Anspruch. So gibt es den ca. 95 km langen Fernradweg „Veloroute Rhein“ von Worms über Mainz nach Bingen und zehn touristische Routen von insgesamt 550 km. Sie sind untereinander vernetzt und einheitlich nach den Richtlinien HBR beschriftet. Das sanft geschwungene Rebland lockt auch die Wanderer mit lieblicher Idylle und einer Fernsicht, die begeistert.

Prädikatswanderwege von 10 bis 12 km Länge wie die  Hiwwel- (Hügel-) Touren erschließen die reizvollsten Winkel; Fernwanderwege wie der RheinTerrassenWeg zwischen Mainz und Worms begeistert  Streckenwanderer mit Interesse an eindrucksvoller Landschaft und Architektur. Bei Rheinhessen-Touristik ist ein sehr empfehlenswerter Führer zu den neun Hiwweltouren erhältlich, in dem die Touren anhand von Karten beschrieben  und Einkehrmöglichkeiten benannt werden. Auch geführte Land- und Städte-Touren mit E-Bikes werden angeboten.

Vielerorts trifft man auf die steinernen Zeitzeugen großer Geschichte. Die Dome in Mainz und Worms prägen das Stadtbild ebenso, wie die Katharinenkirche die Silhouette von Oppenheim. In Ingelheim sind noch heute die Reste der Kaiserpfalz Karls des Großen zu sehen. Bingen hält das Andenken an die Hl. Hildegard von Bingen lebendig. Baukultur bietet selbst eine kleine Gemeinde wie Dalsheim mit einer vollständig erhalten Fleckenmauer mit ihren sieben mächtigen Verteidigungstürmen und dem besterhaltenen jüdischen Friedhof in der Region. In ehemaligen Ställen mit Kreuzgewölben (sog. „Kuhkapellen“) und angrenzenden Gärten bietet ein Hofladen mit  Gartenkaffee  („Augenwaide“ in Flörsheim-Dalsheim) Bau- und Gartenkultur. Eine Besonderheit sind die an Süditalien erinnernden Trulli, weiße, runde Schutzbauten in den Weinbergen. Kultur wird auch in  rheinhessischen Weingewölben, bei Jazz in der Scheune oder Kunst in der Weingalerie geboten.

2018 feiert die Landeshauptstadt Mainz zum 550sten Todestag von Johannes Gutenberg das "Gutenbergjahr 2018". Mit der Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern revolutionierte Johannes Gensfleisch genannt Gutenberg um 1450 die Entwicklung der Medien- und Kulturgeschichte weltweit.  Das Jubiläumsveranstaltungen  richten den Blick auf die Vergangenheit, aber auch auf die Gegenwart und die Zukunft mit Social Media, 3D-Druck und Co. In Fachforen, Ausstellungen und Events werden zeitgenössische Formen der Kommunikation, neue Informationstechnologien und die Interaktion von Mensch und Medien dargestellt und diskutiert.

Für Besucher, die während ihres Aufenthalts in Mainz gerne eine Gästeführung zum Thema Gutenberg machen möchten, wird eine Führung durch das im Jahr 1900 gegründete Gutenberg-Museum geboten. Neben der Vorführung einer historischen Druckerpresse erhalten die Besucher umfassende Informationen zu Gutenbergs Leben und Wirken. Im Tresor des Museums kann ein Blick auf die Original-Bibel Gutenbergs geworfen werden, die vor einigen Jahren für einen Millionenbetrag ersteigert wurde. Auch Kostümführungen mit Johannes Gutenberg zu seinen Wirkungsstätten sind empfehlenswert.

Autoren: Jörg Raach/Julia Kratzer
Fotos: http.//achimmeurer.com, Hiwweltour: Domnik Ketz, Gutenberg-Führung/Mainzer Dom/ „Gut Leben am Morstein“: Jörg Raach

 


Veröffentlicht am: 11.06.2018

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