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Gesundheits-News vom 12. Oktober 2018

Michael Weyland informiert...

Das heutige Thema von Michael Weyland: Ein Jahr "Wirbelsäulenzentrum" Bad Abbach mit beeindruckender Bilanz 

(Michael Weyland) Die Zahlen sind alarmierend: Laut dem von der Bundesregierung eingesetzten Sachverständigenrat zur Begutachtung des Gesundheitswesens (SVR) ist bei Rückenschmerzen die Quote der Falschbehandlungen enorm hoch. Dies gilt vor allem für Rückenoperationen. Bis zu 80 Prozent der Patienten würden sich nach Einholen einer Zweitmeinung mittlerweile gegen eine Operation entscheiden, so der SVR.

Die Experten fordern für bessere Diagnosen eine intensivere Zusammenarbeit von Hausärzten, Orthopäden, Physiotherapeuten und Psychologen. In der Orthopädischen Universitätsklinik Bad Abbach ist dies seit einem Jahr der Therapie-Standard: in dem im Oktober 2017 eröffneten Wirbelsäulenzentrum. Ein Kompetenzzentrum wie dieses gibt es in der Form in Deutschland bisher kein zweites Mal.

Ärzte und Therapeuten unterschiedlicher Fachrichtungen behandeln dort zusammen mit Partnern interdisziplinär alle Arten von Wirbelsäulenerkrankungen. Vorteil für die Patienten: viel genauere Diagnosen, noch individuellere Behandlungen und vor allem die Vermeidung von überflüssigen Operationen. "Im ersten Jahr seit Eröffnung kamen mehr als 4.800 Patienten, 1.600 wurden stationär behandelt. In der Zweitmeinungssprechstunde wurden die Ursprungsdiagnosen von mehr als 1.200 Patienten überprüft. In 60 Prozent aller Fälle wich unsere Beurteilung der Erkrankung deutlich von der Ursprungsdiagnose ab", sagt Klinikdirektor Professor Dr. Joachim Grifka. In den meisten Fällen hätten dadurch überflüssige Operationen vermieden werden können.

Dem Wirbelsäulenpatienten erspart die Konzentration der unterschiedlichsten Fachgebiete in der Orthopädischen Universitätsklinik Bad Abbach Wege und Zeit. Und dem Betroffenen gibt es die Sicherheit für eine lückenlose Behandlung seiner Wirbelsäulenbeschwerden auf höchstem Niveau. Das Ergebnis: "Ein großer Teil der Patienten, die anderswo bereits einen Operationstermin hatten, war nach der Behandlung in Bad Abbach auch ohne chirurgischen Eingriff wieder beschwerdefrei", sagt Oberarzt Dr. Florian Faber.

Geleitet wird das Kompetenzteam in Bad Abbach von Professor Dr. Joachim Grifka, dem Direktor der Klinik und der Sektion Wirbelsäule, Privatdozent Dr. Achim Benditz, Dr. Daniel Boluki und Dr. Florian Faber.  Vernetzten Wirbelsäulen-Kompetenzzentren nach dem Bad Abbacher Modell gehört nach Überzeugung von Prof. Grifka die Zukunft. Zur ambulanten Erstdiagnose in der Hochschulambulanz der Klinik in Bad Abbach braucht der Patient keine Facharzt-Überweisung. 

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/G_News20181011_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 12.10.2018

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