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Gesundheits-News vom 9. November 2018

Michael Weyland informiert...

(Michael Weyland) Die Ärzte der Orthopädischen Universitätsklinik Bad Abbach setzen bei der Behandlung von Gelenkverschleiß immer öfter auf die Selbstheilungskräfte des Körpers. So lassen sich mit Plasma aus Eigenblut, der sogenannten PRP-Therapie, Arthrosen wirkungsvoll natürlich therapieren. PRP steht für Platelet Rich Plasma.

"Dadurch kann man bei geeigneten Patienten den Einsatz von künstlichen Gelenken vermeiden oder zumindest deutlich hinauszögern", sagt Professor Dr. Joachim Grifka, Direktor der Klinik vor den Toren Regensburgs. "Auch bei Sehnenerkrankungen kann der Einsatz von körpereigenem Plasma den Heilungsprozess deutlich verbessern", so der Klinikdirektor.

Schmerzhafte Entzündungsvorgänge durch Überlastungen beim Sport kann die Plasma-Therapie ebenfalls lindern, also etwa Sehnenreizung, Sehnenentzündung, z.B. im Bereich der Schulter, an der Achillessehne und die Folgen eines "Tennis-" oder "Golferarms".  In der Orthopädie hat eine Vielzahl von Studien die Überlegenheit der Blutplasma-Behandlung bei Arthrose im Vergleich zu anderen Substanzen bestätigt, sagen die Mediziner in Bad Abbach.

"Auch der Trend insgesamt geht in der Orthopädie klar zu weniger Fremd- und hin zum Einsatz von mehr körpereigenen Materialien, etwa bei der Behandlung von verschlissenen Gelenken", so Professor Dr. Grifka.

So funktioniert die PRP-Therapie: Wird das Blut zentrifugiert, setzen sich die  schweren Blutbestandteile am Boden ab. Das verbleibende wässrig helle Blutplasma enthält Thrombozyten (Blutplättchen) und Wachstumsfaktoren, also die Bestandteile, die z.B. auch bei einer Verletzung der Haut, den Schlüssel zur Heilung bilden.

Was geschieht bei der PRP-Behandlung in den Gelenken?

"Wir sind hier in Bad Abbach mit unserem Know-how bei der computergestützten Navigation zum exakten Einsatz von Gelenkprothesen international führend. Gleiches gilt für die ebenfalls von uns entwickelten muskelschonenden, minimalinvasiven OP-Techniken für künstliche Gelenke an Knie und Hüfte", sagt Professor Grifka. "Aber ein künstliches Gelenk ist immer nur die letzte Lösung, wenn man ein Gelenk nicht mehr erhalten kann."

Der Chef der Orthopädischen Universitätsklinik, der in Deutschland zu den führenden Experten für die Behandlung von Gelenkerkrankungen zählt, nutzt deshalb wann immer möglich die innovative Eigenblut-Plasma-Behandlung. Mit ihr lassen sich - eine stabile Muskulatur des Patienten vorausgesetzt - große Erfolge erzielen. Die PRP -Therapie zur Behandlung bei Kniearthrose wird in Bad Abbach bereits seit 2014 eingesetzt. Die Erfahrungen in bestätigen auch den Erfolg der Therapie.

Diesen Beitrag können Sie nachhören oder downloaden unter:
www.was-audio.de/aanews/G_News20181108_kvp.mp3

 


Veröffentlicht am: 09.11.2018

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