BONN – ALTE FREUNDE, NEUE FEINDE

Gefangen zwischen zwei Geheimdiensten



Deutschland im Jahr 1954. Eine Zeit, in der der Zweite Weltkrieg zwar noch nicht allzu lange vorbei ist, die Menschen aufgrund des Wirtschaftswunders jedoch langsam wieder in die Normalität zurückkehren können – während gleichzeitig aber auch der Kalte Krieg das Leben der Deutschen maßgeblich bestimmt.


Zielstrebig entscheidet sich Toni Schmidt, anders als andere junge Frauen damals, bewusst gegen das Leben als Ehefrau und Mutter und nimmt eine Stelle als Fremdsprachensekretärin bei der Organisation Gehlen (dem Vorgänger des Bundesnachrichtendienstes) an. Doch dort gerät sie schnell ins Visier des Leiters des Bundesverfassungsschutzes, Otto John, und damit mitten in die verdeckten Grabenkämpfe zwischen den beiden deutschen Geheimdiensten.

Regisseurin Claudia Garde kreiert mit BONN – ALTE FREUNDE, NEUE FEINDE eine spannende dramatische Geschichte, die auf wahren geschichtlichen Begebenheiten beruht. Die sechsteilige historische Drama-Serie wird ab dem 17. Januar 2023 in Doppelfolgen sowie zur besten Sendezeit in der ARD ausgestrahlt und spielt im Spannungsfeld der damaligen deutschen Geheimdienste, dem Bundesamt für Verfassungsschutz und der Organisation Gehlen, aus der 1956 der Bundesnachrichtendienst hervorging.

Die Hauptrollen sind hochkarätig besetzt mit Mercedes Müller ("Oktoberfest 1900") als Toni Schmidt, Max Riemelt ("Matrix Resurrections") als Wolfgang Berns, Sebastian Blomberg ("Tribes of Europa") als Otto John, Martin Wuttke ("Babylon Berlin - Staffel 3") als Reinhard Gehlen und Juergen Maurer ("Vienna Blood") als Tonis Vater Gerd. Der Cast wird in weiteren Rollen von Katharina Marie Schubert ("Totgeschwiegen"), Inga Busch ("Kästner und der kleine Dienstag"), Johanna Gastdorf ("Werk ohne Autor"), André Eisermann ("Heldt"), Luise von Finckh ("Deutschland 89") und Julius Feldmeier ("Das Boot") ergänzt.

Die Serie



Bonn, 1954, am Vorabend der Wiederbewaffnung und mitten im Kalten Krieg. Dorthin kehrt die junge Toni Schmidt nach einem Sprachaufenthalt in London zurück. Tonis Vater arbeitet als erfolgreicher Bauunternehmer, während sich ihre Mutter um den Haushalt kümmert. Man genießt den neuen Wohlstand zu Zeiten des deutschen Wirtschaftswunders. Doch Toni sehnt sich nach mehr als einem Leben als Ehefrau und Mutter. Sie beginnt eine Stelle als Fremdsprachensekretärin bei der Organisation Gehlen (dem Vorgänger des BND).

Im Zuge ihrer Arbeit weckt sie schnell die Aufmerksamkeit von Otto John, dem Leiter des Bundesverfassungsschutzes. John ist überzeugt, dass Tonis Chef Reinhard Gehlen Altnazis massiv unterstützt, um sie für seine Zwecke im Kampf gegen den Kommunismus zu nutzen. Kurzerhand setzt John seinen besten Mitarbeiter Wolfgang Berns auf Toni an, um sie als Doppelagentin für seinen Nachrichtendienst anzuwerben. Doch Toni entblättert dabei nicht nur die Machenschaften Gehlens, sondern entdeckt auch die dunkle Vergangenheit ihres eigenen Vaters.

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