
In den vergangenen Tagen ertönte mein Handy mit einem so kaum bekannten lauten Geräusch. Ich wusste sofort, dass kann nur eine Warn-App sein. Richtig, so stand es auf dem Handy – auf deutsch und das in Spanien. Sieh mal an, die wussten also, dass mein Handy deutsch „spricht“.
So weit, so ungut, denn der Inhalt der Warnung war eben nicht auf deutsch, sondern auf spanisch. Nun wird wohl kaum jemand annehmen, dass die meisten deutschen Urlauber in Spanien der Landessprache mächtig sind. Selbst wer etwas spanisch kann, wird wohl kaum in der Lage sein, so eine Warnung voll zu erfassen. Da nützt so eine Warnung leider gar nichts. Da ist der Blick aus dem Fenster weitaus hilfreicher, wobei man eben nicht weiß, wovor gewarnt wird.
Ich befürchte, dass kein Ausländer so eine Warnung in seiner Landessprache bekommt. Ich befürchte, dass fremdsprachige Gäste auch in Deutschland nicht in ihrer Landessprache über eine Gefahrenlage gewarnt werden. Werden fremdsprachige Menschen, die in Berlin vom Stromausfall betroffen sind, in ihren Landessprachen, wenigstens in englisch informiert? Ein Bier im Spätie kann man sicher auf englisch ordern, aber...
Ich finde es zumindest innerhalb der EU beschämend, wenn man über Gefahrenlagen nicht in seiner Landessprache informiert wird, zumindest aber in englisch.
Mein Frühstück mit der Besten Frau der Welt ist ein spanischer Genuss.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Emilia, Johann Nep.
Ich wünsche Ihnen einen genussvolles Frühstück.
Foto: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Unwetterwarnung!?
Was, wenn man sie nicht versteht?
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