
Im Artikel 14 Absatz 2 unseres Grundgesetzes heißt es: "Eigentum verpflichtet". Für mich heißt das vor allem „Reichtum verpflichtet“. Nein, es verpflichtet nicht zum Neid der weniger Begüterten und schon gar nicht zu Neiddebatten, die von der Politik und einigen anderen Talkshow-Gästen immer wieder beflügelt werden.
Nein, Reichtum verpflichtet eben die Reichen, nicht in ihrem Reichtum zu baden, wie Dagobert Duck. So lange die Reichen das tun und nicht zeigen, was sie alles mit ihrem Reichtum für die Gesellschaft tun, wird der Neid ihr ständiger Begleiter sein. Nach Schätzungen gibt es hierzulande rund 3.900 Superreiche mit einem Vermögen von mehr als 100 Millionen US-Dollar. Und was hört man von denen? Wer fördert in Deutschland sichtbar Kunst, Kultur und Wissenschaft, vergibt Stipendien, fördert Menschen, deren Startbedingungen eben nicht gut waren? Von wem hören wir, dass er ein Museum sein Eigen nennt, wo sind die Engagements in die Bildung, sodas Kinder in tollen Schulen lernen können? Das können die Superreichen nicht allein. Sollen Sie ja auch gar nicht, es gibt ja zwischen Flensburg und dem Allgäu noch 34.500 Einkommensmillionäre.
Ja, wir müssen wieder dazu kommen, nicht Reichtum zu neiden. Das geht aber nur, wenn alle Reichen sich gut sichtbar und gern auch werbewirksam engagieren. Das würde die Gesellschaft wieder kitten und wir alle hätten deutlich weniger Probleme.
Problemlos genieße ich mein nicht sehr reichliches Frühstück mit der Besten Frau der Welt.
Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Fabian, Sebastian, Ursula
Foto: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Reichtum verpflichtet
Wer versteht das nicht
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