Gegen dicke Luft im Auto

Regelmäßiger Tausch des Innenraumfilters ist nicht nur für Allergiker wichtig



(djd). Der regelmäßige Besuch in der Waschanlage ist für viele Autofahrer eine Selbstverständlichkeit. Auch ums Aussaugen des Fahrzeuginneren kümmern sich die meisten von Zeit zu Zeit. 

Doch ein besonders unhygienisches und unter Umständen gesundheitlich bedenkliches Schmutznest wird häufig vergessen – ganz einfach, weil es nicht auf den ersten Blick sichtbar ist. Der Innenraumfilter, der für saubere Luft im Auto sorgen soll, setzt sich mit der Zeit unweigerlich zu. Straßenschmutz, Pollen, Insektenreste, Ruß und Staub ergeben einen Cocktail, den niemand gerne einatmet. Zudem bildet sich hier ein Nährboden für Bakterien und im schlimmsten Fall sogar Schimmelpilze.

Im Frühjahr zum Filterwechsel


Nicht nur Allergiker, die im Frühjahr wieder verstärkt unter Heuschnupfen leiden, sind auf eine einwandfreie Funktion des Innenraumfilters angewiesen. Auch für Kinder oder ältere Menschen, die empfindlich auf Verunreinigungen reagieren, ist saubere Luft besonders wichtig. „Mindestens einmal pro Jahr, bei Vielfahrern alle 15.000 Kilometer, sollte der Innenraumfilter erneuert werden, um jederzeit eine gute Luftqualität im Fahrzeug sicherzustellen“, erklärt Bosch-Expertin Lena Janzen. Warnsignale für einen fälligen Tausch sind Scheiben, die häufig beschlagen, eine eingeschränkte Wirkung der Klimaanlage oder auch ein leicht muffiger Geruch. Die Expertin empfiehlt: „Autofahrer fragen am besten in ihrer Werkstatt aktiv nach, ob der Innenraumfilter geprüft und ausgetauscht wird. Das Frühjahr ist ein guter Zeitpunkt dafür.“ Unter www.boschcarservice.de etwa finden sich weitere Tipps und Adressen von Werkstätten in der Nähe. Fast noch wichtiger ist der Filtertausch für Elektroautos und Hybridmodelle. Der Grund: Hier ist die Klimaanlage zugleich ein essenzieller Bestandteil des Thermomanagements für die Antriebsbatterie. Wenn der Filter dicht ist, stimmt der Luftstrom nicht. Die Kühlleistung sinkt, Effizienz und Reichweite des Stromers können leiden.

Feinstaub, Pollen und Schimmel bleiben draußen

Die Qualitätsunterschiede bei Innenraumfiltern liegen im Detail. Hochwertige Ausführungen bestehen aus mehrlagigem Spezialpapier und komplexen Beschichtungen. Empfehlenswert sind etwa Aktivkohlefilter oder leistungsstarke Varianten wie der Filter+pro von Bosch. Sie lassen frische Luft rein, halten aber Viren, Bakterien, Schimmelsporen und Feinstaub draußen. Beim Filtertausch kann die Fachwerkstatt zugleich die Klimaanlage überprüfen. Ein Check von Kondensator und Kompressor stellt sicher, dass das System zuverlässig funktioniert und auch bei steigenden Außentemperaturen im Frühjahr und Sommer stets ein angenehmes und gesundes Klima im Innenraum herrscht.

Foto: djd/Robert Bosch

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