
Die Region Okzitanien feiert ihr zehnjähriges Bestehen und unterstreicht mehr denn je ihre Identität zwischen nachhaltigem Engagement, kulturellem Reichtum und weiten Naturlandschaften.
Entstanden aus dem Zusammenschluss der Regionen Midi-Pyrénées und Languedoc-Roussillon, setzt die zweitgrößte Region Frankreichs ihre Entwicklung mit einer konsequent umweltbewussten Ausrichtung fort: zehn mit Green Destinations ausgezeichnete Reiseziele, der Occitanie Rail Tour sowie eine vielfältige Landschaft aus regionalen und nationalen Naturparks stehen exemplarisch dafür.
Mit ihrem neuen Pressedossier zu aktuellen Neuheiten eröffnet die Destination neue Inspirationsquellen, um ihre Landschaften, ihr lebendiges Kulturerbe und die vielfältigen Geschichten zu entdecken, die ihre Lebensart prägen.
30 Jahre UNESCO: Der Canal du Midi im Fokus
Im Jahr 2026 feiert Okzitanien das 30-jährige Jubiläum der Aufnahme des Canal du Midi in die UNESCO-Welterbeliste. Das im 17. Jahrhundert vom Ingenieur Pierre-Paul Riquet entworfene visionäre Bauwerk verbindet Toulouse auf 240 Kilometern mit dem Mittelmeer und zählt heute zu den bedeutendsten Entdeckungsrouten der Region – zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per Boot.
Anlässlich dieses Jubiläums wird entlang des Kanals ein vielfältiges Programm aus Veranstaltungen und Ausstellungen angeboten: ein Klang- und Lichtspektakel im Château Bonrepos-Riquet, wo das Projekt auf Wunsch von Colbert entstand, eine kombinierte Rad- und Wanderroute zum Château Laurens mit einer eigenen Ausstellung sowie die stimmungsvolle Beleuchtung der neun Schleusen von Fonseranes in Béziers. Initiativen, die dazu einladen, dieses historische Meisterwerk aus neuen Perspektiven zu entdecken.
2026: Der Pastoralimus im Fokus in den Causses und den Cevennen
Als Internationale Jahr der Weidewirtschaft und des Pastoralismus rückt 2026 lebendige Traditionen in den Mittelpunkt, die tief in den Landschaften Okzitaniens verwurzelt sind. Die Causses und Cevennen, seit 2011 als Kulturlandschaft der mediterranen Agropastoralismus-Tradition in die UNESCO-Welterbeliste eingetragen, stehen beispielhaft für ein außergewöhnliches Zusammenspiel von Natur, jahrhundertealten Praktiken und überliefertem Know-how.
Im Laufe des Jahres würdigen zahlreiche Veranstaltungen dieses lebendige Erbe: Begegnungen rund um das pastorale Kulturerbe nahe Saint-Guilhem-le-Désert, Transhumanzfeste in Aumelas und Montarnaud sowie das Festival du pastoralisme in Florac. Eine Einladung, eine ursprüngliche Seite Okzitaniens zu entdecken, in der sich Natur, Kultur und gelebte Traditionen auf besondere Weise verbinden.
Eine neue Adresse der Extraklasse am Pic du Midi
Im Sommer 2026 erweitert mit der Eröffnung der Hôtellerie des Laquets eine neue Höhenadresse das touristische Angebot Okzitaniens. Das Hotel liegt unterhalb des Pic du Midi auf 2.620 Metern Höhe und entsteht in einem vollständig restaurierten historischen Gebäude, das architektonisches Erbe mit zeitgenössischem Design verbindet.
Als immersives Bergerlebnis konzipiert, wird das Haus lediglich 16 Zimmer mit Panoramablick auf die Pyrenäen sowie ein gastronomisches Angebot mit regional und kreativ inspirierter Küche umfassen. Per Seilbahn erreichbar und im Sinne eines nachhaltigen Konzepts entwickelt, möchte sich dieses neue Hotel als emblematische Adresse für Reisende etablieren, die Natur, Komfort und besondere Erlebnisse in der Höhe suchen.
Parallel dazu wird der Pic du Midi auf die Tentativliste für eine mögliche Aufnahme in das UNESCO-Welterbe gesetzt.
Auf den Spuren der römischen Antike in Okzitanien
Von Narbonne über Nîmes bis zum Pont du Gard präsentiert Okzitanien eines der bedeutendsten römischen Erbe Europas. Das im Jahr 118 v. Chr. gegründete Narbo Martius — das heutige Narbonne — war die erste römische Kolonie außerhalb Italiens und eine der einflussreichsten Städte des Reiches nach Rom. Die Via Domitia, deren Überreste noch heute im Stadtzentrum sichtbar sind, erinnert an die strategische Bedeutung dieser antiken Route, die im Museum Narbo Via eindrucksvoll aufgearbeitet wird und Einblicke in das römische Leben an der Mittelmeerküste bietet.
Unweit davon zeugt die archäologische Stätte Amphoralis von einem bedeutenden Produktionszentrum für Keramik während der frühen Kaiserzeit. Weiter östlich veranschaulichen die Arena von Nîmes, das Maison Carrée — seit 2023 UNESCO-Welterbe — sowie der ebenfalls UNESCO-geschützte Pont du Gard die außergewöhnliche Vielfalt dieses kulturellen Erbes. In Béziers schließlich soll das auf 30 Jahre angelegte Projekt « Béziers Antique » die Stadt in ihrer römischen Gestalt neu erlebbar machen und die Techniken und das Know-how der Antike in den Mittelpunkt stellen.
Geopark Terres d'Hérault: Eine UNESCO-Anerkennung wird für März 2026 erwartet
Der rund 2.000 km² große Geopark Terres d’Hérault lädt zu einer Reise durch mehr als 540 Millionen Jahre Erdgeschichte ein. Vulkane, dolomitische Felsformationen und die charakteristischen „Rougiers“-Landschaften offenbaren eine außergewöhnliche Vielfalt und erzählen von der Entwicklung unseres Planeten.
International anerkannt für sein Engagement zum Schutz und zur Vermittlung dieses einzigartigen Naturerbes, könnte der Geopark im März 2026 mit dem UNESCO-Label ausgezeichnet werden. Im Herzen des Gebiets Cœur d’Hérault gelegen und an der Schnittstelle von drei „Grands Sites de France“, zeichnet sich das Gebiet zudem durch eine nachhaltige Erreichbarkeit aus, mit zahlreichen autofrei zugänglichen Entdeckungsmöglichkeiten.
10 Jahre Jubiläum - neue Inspirationen
Okzitanien Tourismus feiert mit Ihnen
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