
Touristen jammern immer über hohe Eintrittspreise, darüber, dass man anstehen muss. Das geht auch Berlinbesuchern so. Kostenlos zu bewundern sind Sehenswürdigkeiten wie das Brandenburger Tor oder die „Goldelse“. Doch Ausstellungen über Berlin und seine Geschichte und über die Demokratie damals und heute und über Architekturgeschichte?
Ja, das geht und man benötigt nur einen Personalausweis, muss eine Sicherheitsschleuse – mit nettem Personal – durchschreiten und schon ist man da, wo Berliner Abgeordnete arbeiten, im Berliner Abgeordnetenhaus. Das liegt gegenüber dem Martin-Gropius-Bau, in Sichtweite der Ausstellung „Topografie des Terrors“ und des Brandenburger Tores.
Hier ist außer am Donnerstag – dem wöchentlichen Sitzungstag – nicht viel los. Man kann sich im Haus, das 1899 eröffnet wurde, umsehen, Ausstellungen, die „Ahnengalerie“ der Berliner Ehrenbürger besuchen. Am Donnerstag kann man nach Anmeldung auch den Debatten im Plenarsaal bewohnen. Ob das ein Vergnügen ist, muss jeder für sich entscheiden. Auf jeden Fall bekommt man hautnah mit, wie Demokratie funktioniert.
Demokratisch geht es bei meinem Frühstück mit der Besten Frau der Welt zu. Wobei, eine Opposition fehlt hier.
Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Guntram, Ingbert, Willy
Foto: eigen
Morgengruß von Helmut Harff: Der Demokratie über die Schulter geschaut
… und das ganz umsonst
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