Morgengruß von Helmut Harff: Gründonnerstag?!

Was ist das für ein Tag?



Gründonnerstag? Ist das ein bundesweiter Tag, der an die Gründung der Grünen erinnern soll? Nein, ganz sicher nicht. Den Tag begeht man überall in der Christenheit und das schon viele, viele Jahrhunderte lang.


Nichts mit den Grünen? Also auch nichts damit, an diesem Tag Grünes zu essen? Warum nicht, es gibt ja schon grünen Spargel. Und mit Essen hat der heutige Tag schon zu tun, denn am Gründonnerstag erinnern sich die Christen an das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern. Er markiert den Beginn der österlichen Dreitagefeier (Triduum Sacrum) und ist durch die Einsetzung der Eucharistie, Fußwaschung und den Beginn des Leidenswegs gekennzeichnet. Damit ist Gründonnerstag einer der wichtigsten Tage im christlichen Kalender.

Doch warum Gründonnerstag? Da gibt es zwei Erklärungsversuche. Die wahrscheinlichste Herleitung stammt vom mittelhochdeutschen Wort „gronan“ oder „grînan“ (weinen/wehklagen), da an diesem Tag früher die Büßer in die Kirche zurückgenommen wurden. Die andere Deutung hat was mit "Grünen Holz" zu tun.  Diese Theorie bezieht sich auf die Farbe grün, die als Symbol für Buße, Hoffnung und das "grüne Holz" (Symbol für Neuanfang) steht. 


Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag sind die "Stillen Tage". An ihnen gilt das Tanzverbot, das in schöner Regelmäßigkeit für Diskussionen sorgt. Nicht nur beim Tanzen und Feiern gelten an Ostern Einschränkungen.

Diese Einschränkungen betreffen nicht mein Frühstück mit der Besten Frau der Welt. 

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.

Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Mirjam, Sandra, Frank

Bild: Pixabay

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