
Mit den ersten milden Temperaturen starten viele Autofahrer mit der Vorbereitung auf die Sommersaison. Neben dem richtigen Zeitpunkt für den Reifenwechsel rückt dabei auch der Zustand der Bereifung stärker in den Fokus. Eine aktuelle Bridgestone Umfrage unter rund 1.000 Teilnehmern zeigt: Bewährte Faustregeln spielen weiterhin eine wichtige Rolle – zudem wächst das Bewusstsein für Sicherheit und den richtigen Umgang mit Reifen.
Die Mehrheit der Befragten orientiert sich dabei weiterhin am klassischen „O bis O“-Prinzip: 59 Prozent wechseln ihre Reifen demnach vor der Sommersaison rund um Ostern und vor Beginn der Wintersaison im Oktober. Weitere 29 Prozent entscheiden flexibel und wechseln, sobald die Temperaturen stabil über 7 °C liegen – ein Zeitraum, der ebenso als sinnvoller Richtwert gilt. Zehn Prozent warten aus Sorge vor kälteren Temperaturen im Spätfrühling bewusst noch etwas länger, während zwei Prozent der Umfrageteilnehmer ihre Winterreifen auch im Sommer weiterfahren – eine Entscheidung, von der Experten mit Blick auf Bremsverhalten und Fahrstabilität bei höheren Temperaturen abraten.
Reifenwahl: Sicherheit bleibt entscheidend
Bei der Wahl neuer Reifen stehen für Autofahrer vor allem sicherheitsrelevante Eigenschaften im Mittelpunkt. Grip bei Nässe (53 Prozent) und Preis-Leistungs-Verhältnis (49 Prozent) zählen zu den wichtigsten Entscheidungskriterien. Aspekte wie Geräuschentwicklung (28 Prozent) und Komfort (26 Prozent) spielen eine eher untergeordnete Rolle.
Moderne Premiumreifen tragen diesen Anforderungen gezielt Rechnung. Eigenschaften wie Nasshaftung und Bremsleistung sind beispielsweise für Bridgestone übergeordnete Parameter für die Entwicklung und werden von unabhängigen Prüforganisationen und Fachmagazinen in den Reifentests regelmäßig bewertet.
Ein klarer Trend zeigt sich auch bei der Reifenart
69 Prozent der Befragten bevorzugen saisonale Bereifung, während 31 Prozent Ganzjahresreifen favorisieren. Saisonreifen bieten dabei den Vorteil, dass sie gezielt auf die jeweiligen Witterungsbedingungen abgestimmt sind. Ganzjahresreifen können hingegen eine sinnvolle Alternative sein – insbesondere bei überwiegend urbaner Nutzung, geringer Jahresfahrleistung und milden Winterbedingungen.
Beim Thema Reifenersatz zeigt sich ein differenziertes Bild: 41 Prozent der Befragten denken alle drei bis fünf Jahre über einen Neukauf nach, während 19 Prozent ausschließlich bei konkretem Bedarf handeln. Organisationen wie der ADAC empfehlen, Reifen regelmäßig auf Profiltiefe, Alter und Zustand zu prüfen und diese nicht länger als etwa sechs bis acht Jahre zu nutzen – unabhängig von der Laufleistung.[1]
Reifenwartung: Kleine Checks, große Wirkung
Ein Großteil der Autofahrer setzt beim Reifenwechsel auf professionelle Unterstützung: 61 Prozent lassen diesen in der Fachwerkstatt durchführen. Für 55 Prozent ist dabei eine fundierte Beratung ein wichtiger Bestandteil – ein gutes Zeichen für das gestiegene Sicherheitsbewusstsein rund um das Thema Reifen. Auch die regelmäßige Kontrolle gehört für viele Autofahrer selbstverständlich dazu: 61 Prozent prüfen ihre Reifen mindestens vor jeder Saison, weitere 20 Prozent sogar mehrmals im Jahr. Damit schaffen sie eine wichtige Grundlage für Sicherheit und Effizienz im Straßenverkehr.
Mehrheit der Autofahrer folgt dem „O bis O“-Prinzip beim Reifenwechsel
... so eine Bridgestone-Umfrage
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