Morgengruß von Helmut Harff: Eine stolze Eiche

… und das Wildschwein



Er hat den Spruch nicht erfunden, wurde aber berühmt damit mit. Ich meine den ehemaligen bayrischen Ministerpräsidenten und CSU-Chef Franz Josef Strauß. Der meinte als Reaktion auf Kritik „Was kümmert es die deutsche Eiche, wenn sich ein Wildschwein an ihr scheuert“.

Ich frage mich, ob das unser an markigen Sprüchen nicht armen Kanzler Merz auch so sagen würde. Oder wagt er es doch nicht, sich als Eiche zu bezeichnen? Gibt es überhaupt noch Politiker, an dem sich ein Wildschwein reiben möchte, die diese gar mit einer Eiche verwechseln? Das würden wohl nicht einmal AfD-Politiker von sich behaupten.

Und doch, ich bin ein Fan der Eiche, vor allem wenn sie sich als Solist auf einem Feld so richtig ausbreiten kann. Ja, so eine mächtige Eiche, die man bei Gewitter meiden soll, das ist etwas, was ich mit meiner Heimat, mit Deutschland verbinde – und das ganz ohne politische Hintergedanken. Schön, die Eiche direkt vor unserer Gartentür ist zwar ein Prachtstück, aber mit seinem Laub bereitet es jedes Jahr Probleme. Es muss weg – mit viel Handarbeit und so mancher kostenpflichtigen Fahrt zum Wertstoffhof.

Doch deshalb die Axt oder die Motorsäge an die Eiche legen? Das wäre sicherlich nicht legal und vor allem ein großer Frevel.

Alles andere als ein Frevel ist  mein Frühstück mit der Besten Frau der Welt.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.

Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Ivo, Yvonne, Kuno

Foto: Pixabay

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