Vom Grill bis zur Outdoor-Küche

Brutzeln, Kochen und Backen im Freien ist beliebt, birgt aber auch Gefahren



(djd). Die Menschen in Deutschland sind Outdoor-hungrig: Sobald das Wetter es zulässt, verlagern sie nicht nur viele Aktivitäten, sondern auch das Wohnen selbst gerne ins Freie. 

Dazu gehört neben dem Entspannen im gemütlichen Sitzbereich oder Planschen im eigenen Pool auch das Zubereiten von Mahlzeiten – klassisch auf dem Grill, aber immer häufiger auch in einer kompletten Außenküche. Laut Statista erwartet der Outdoor-Möbelmarkt in Deutschland im Jahr 2026 einen Umsatz von etwa 4,08 Milliarden US-Dollar. Besonders gefragt seien dabei robuste, wetterbeständige Materialien, smarte Technik und multifunktionale Lösungen.

Mögliche Gefahren im Blick haben

Das Zentrum jeder Outdoor-Küche bilden die verschiedenen Kochgeräte wie Grill, Smoker, Kochfeld oder Pizzaofen. Da es bei der Benutzung heiß hergeht, sollte man bei der Anschaffung einer Outdoor-Küche mögliche Gefahren im Blick haben und gegebenenfalls prüfen, ob die eigene Versicherung diese abdeckt. Alles, was mit dem Haus fest verbunden ist, schützt die Wohngebäudepolice: auch Outdoor-Küchen. Bei manchen Tarifen sind sie automatisch mitversichert. So hat die DEVK ihren Wohngebäudetarif komplett überarbeitet und versichert seit April 2026 im Premium-Schutz auch Outdoor-Küchen und gemauerte Grills. Denn abgesichert brutzelt es sich viel entspannter.

Beim Grillen auf Nummer sicher gehen

Aber auch beim ganz normalen Grillen ist es sinnvoll, gut abgesichert zu sein. Wenn der Sonnenschirm oder die Gartenmöbel Feuer fangen, zahlt die Hausratversicherung. Noch wichtiger ist die private Haftpflichtversicherung. Sie springt ein, wenn andere geschädigt werden, also ein Gast sich verbrennt oder Funken das Auto vom Nachbarn treffen. Hier werden schnell hohe Entschädigungssummen fällig, die ohne Absicherung den finanziellen Ruin bedeuten können. In beiden Fällen sollte man darauf achten, dass grobe Fahrlässigkeit mit abgedeckt ist – mehr Infos dazu gibt es unter www.devk.de. Dann zahlt die Versicherung auch, wenn man beispielsweise den Grill kurz aus den Augen lässt oder beim Brutzeln Alkohol trinkt.

Tipps für mehr Sicherheit beherzigen

Mit ein paar einfachen Regeln lassen sich viele Risiken minimieren. Wichtig ist es, ausreichend Abstand zu halten von Hauswänden, Markisen und Bäumen. Spiritus und Brandbeschleuniger sind beim Grillen tabu. Und man sollte nicht nur Grill oder Ofen, sondern auch Kinder und Haustiere stets im Blick haben. Falls doch einmal etwas schief geht, können bereitstehende Löschmittel wie ein für Fettbrände geeigneter Feuerlöscher, Sand oder eine Löschdecke das Schlimmste verhindern.

Foto: djd/DEVK/Valerii Apetroaiei - stock.adobe.com

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