
Einsamkeit ist ein inzwischen erkanntes Problem nicht nur in unserer Gesellschaft. Im „normalen“ Leben kann man – so man dazu noch in der Lage ist“ – auch selber etwas gegen seine Einsamkeit tun. Ja, das fällt vielen schwer, aber es ist möglich.
Doch was macht man, wenn man im Krankenhaus liegt. Wenn man Glück hat, kommt hin und wieder Besuch. Manchmal hat man auch Kontakt zu Therapeuten, doch sonst? Da kommt mal eine Schwester, man die Putzfrau, mal die Visite, mal der Verpflegungsdienst vorbei. Das ist zwar viel mehr, als bei vielen zuhause, doch ansonsten liegt oder sitzt rum, starrt auf kleine Fernseher, ließt irgendwas und grübelt, wie es mit einem weiter gehen wird.
All das führt garantiert nicht zu einer schnellen Gesundung. So erlebe ich das zumindest und ich sitzt noch stundenlang am Lapetop, arbeite, vertreibe mir die Zeit. Doch schön ist etwas anderes, denn man kann ja auch nicht weg, denn man erfährt ja auch nicht, wann was mit einem passiert. Vor die Tür oder ins Café gehen – das bleibt viel zu oft ein frommer Wunsch.
Ein frommer Wunsch ist auch mein Frühstück mit der Besten Frau der Welt.
Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Elisabeth, Ilsa, Marina, Isabella
Foto: Pixabay
Morgengruß von Helmut Harff: Problem Einsamkeit
... gibt es auch im Krankenhaus
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