Morgengruß von Helmut Harff: Wo ist mein Gedulds-Gen?

Ob es das überhaupt gibt?



Meine Hummeln im Hintern scheinen im Gegensatz zu mir nicht älter zu  werden. Sie sind so etwas von aktiv. Das ist gemein, denn alle sagen, dass ich mich mehr in Geduld üben soll. Damit meine ich nicht die Klicke um einen Herrn Merz, denen glaube ich ja schon lange nichts mehr.

Nein, meine Ärzte, meine Freunde und Familie sagen alle, ich solle mich in Geduld üben. Keiner verrät mir, wie ich das machen soll – ahnen sie nichts von meinen ganz persönlichen Hummeln? Doch es kommt noch viel schlimmer: Ich fordere mich auch zu mehr Geduld auf. Hallo, das ist Masochismus pur. Das ist, als wenn ein Wolf keine Schafe mehr reißt, dafür lecker Blaubeeren frisst.

Ja, ja, frisch operiert, da kann man nun mal keine Bäume ausreißen, Aber probieren muss ich es, woher sonst soll ich wissen, was gerade geht und was eben nicht. Wichtig ist dabei, die Signale des Körpers eben nicht zu ignorieren, genau hinhören und eben doch in Geduld üben.

Voller Geduld warte ich jetzt auf mein Frühstück mit der Beste Frau der Welt.

Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Frühstück.

Gratulation allen, die heute Namenstag haben: Knud, Engelbert, Raphael, Sascha

Foto: Pixabay

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